Erfahrungen

Berichte

Jedes Jahr unterstützen junge Menschen für ein Jahr Projekte in Ecuador, Mexiko, Nicaragua, Peru, Südafrika und Mosambik und arbeiten dort in verschiedensten entwicklungspolitischen Organisationen und Kontexten. Alle drei Monate schreiben die Freiwilligen einen Bericht und ermöglichen damit den Daheimgebliebenen an ihren Erlebnissen teil zu haben.

An dieser Stelle findet Ihr regelmäßig Berichte (oder Ausschnitte daraus)* aus den verschiedenen Ländern, um damit exemplarisch Einblicke in den Alltag und das Leben der Freiwilligen zu geben. Dies geschieht natürlich nur mit Zustimmung der/des jeweiligen Freiwilligen.

Viel Spaß beim in die Ferne schweifen...

*Vorab ein wichtiger Hinweis: Die Erfahrungsberichte und Bilder können gute Einblicke in den persönlichen Alltag der Freiwilligen in den Partnerländern sowie deren Arbeit in den Partnerorganisationen geben. Wir bitten aber zu bedenken, dass es jeweils individuelle Erfahrungen und Perspektiven sind. Jeder und jede wird seine/ihre eigenen und ganz persönlichen Dinge erleben und erfahren! Es ist hilfreich, möglichst unvoreingenommen und offen in das Jahr zu starten. 

Jennifer Doreen Wedig absolviert ihr Freiwilliges Jahr in Nicaragua bei der Organisation OCTUPAN. In ihrem zweiten Bericht erzählt sie von Weihnachten und Silvester in Nicaragua, von einem Workshop zum Thema Rassismus, von neuen Freundschaften, von vollen Bussen und von ihrem Hund.

„Mein Hund Canelo ist an jedem einzelnen Tag eine große Freude für mich.  Wenn wir zusammen die Straßen von Condega unsicher machen, ich ihm Tricks beibringe oder er mich auf die Arbeit begleitet, merke ich, wie wenig es braucht, um glücklich zu sein. Wenn ich mir überlege, in welchem Luxus einige Hunde in Deutschland leben, so fühlt sich Canelo in meinem Koffer als Körbchen und mit zurechtgebasteltem Spielzeug mehr als wohl. Dies lässt sich auch auf einige Lebenssituationen übertragen - mir gefällt es, in den Supermarkt zu gehen und nur das zu kaufen, was ich in diesem Moment wirklich benötige."

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Frieder Walker verbringt sein Freiwilliges Jahr in Peru. In seinem zweiten Bericht erzählt er von seinem Viertel, der Gastfamilie, seiner Organisation und seinen Freizeiterlebnissen.

"Seit November ist hier nun jeden Tag Sonnenschein angesagt, bei anhaltenden Temperaturen um 30°C, die sich bei der extrem starken Sonne hier aber eher wie 40° anfühlen. Selbst Nachts fällt die Temperatur nie unter 20°, eher mehr. Regen bleibt aus. Mit dem vielen Sonnenschein und mit einigen grünen Orten (dank
starker Bewässerung, was aber zu hinterfragen ist!), sieht Villa nun schon ein ganzes Stück freundlicher aus als im grauen Winter."

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Henrike Romstedt macht ihr Freiwilliges Jahr bei ACOSADE in Mosambik. In ihrem zweiten Bericht schreibt sie von ihrer Arbeit, von HIV/AIDS in Mosambik, der patriachalischen Gesellschaft, warum sie Mosambik liebt und verschiedenen anderen Erlebnissen.

"Die Menschen, denen ich bisher begegnet bin, sind unheimlich gastfreundlich, offen und interessiert. Kommt man beispielsweise als Gast zu einer Familie, so darf man das Haus oder den Hof nicht eher wieder verlassen, bevor man nicht etwas gegessen hat und sich ein wenig mit der Familie unterhalten hat."

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Lukas Driever ist in Ecuador und berichtet von seiner Arbeit bei der Organisation GSFEPP und seinen Reisen.

"Während der Fahrt durchquerten wir verschiedene Vegetationszonen der Insel. All das, was ich bisher in der Oberstufe im Biologiekurs nur theoretisch behandelt hatte, durfte ich jetzt zum ersten Mal mit meinen eigenen Augen in der Praxis sehen."

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Fiona Lauer berichtet von ihrer Organisation Sonati, von ihrer Gastfamilie und weiteren Erlebnissen in Nicaragua.

"Und ich nehme einiges mit von den Lebensweisen, denen ich hier begegne. In Deutschland habe ich mich viel zu oft unnötig gestresst, was ich nun Stück für Stück ablegen will. Hier bin ich außerdem viel flexibler geworden – musste ich auch, weil oft Sachen erst kurzfristig entschieden werden."

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Ulrike Falow macht ihr Freiwilliges Jahr in Südafrika bei Sophiatown. In ihrem zweiten Bericht erzählt sie von ihrer Arbeit in der Organisation und vom Reisen.

"Während unserer Zeit in Kapstadt haben wir Sightseeing gemacht, uns durch unzählige Weine auf den umliegenden Weinfarmen getestet und den Tafelberg bestiegen. Nach dem steilen und wirklich anstrengenden Anstieg wurden wir mit einem unbezahlbaren Ausblick belohnt und haben die Nacht dort in einer Berghütte verbracht."

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Publikationen

Hier stehen im Rahmen des weltwärts-Programms entstandene Broschüren und Informationsmaterialien bereit. Behandelt werden verschiedene Themen, die mit dem entwicklungspolitischen Dienst in Verbindung stehen, wie beispielsweise Gesundheit, Gender oder Zielgruppenerreichung. Viele Publikationen sind zweisprachig.

 

Systematisierung der weltwärts-Erfahrungen in Nicaragua_dtDownload 
Systematisierung der weltwärts-Erfahrungen in Nicaragua_spanDownload  
Film "Ausbildung im Gepäck - weltwärts-Freiwillige berichten"Download 
Gesundheit lernen - voneinander, miteinanderDownload
Begegnungen und Dialog - Encuentros y diálogoDownload
Als Mann und Frau weltwärts gehen - Mujeres y hombres saliendo al mundoDownload 
weltwärts nach der AusbildungDownload
Bilder und BotschaftenDownload
Memoria del Segundo Encuentro de Intercambio Sur-SurDownload