Gastfamilien*

Was heißt es Gastfamilie* zu sein?

 

 

*Mit Gastfamilien sind alle denkbaren Formen des Zusammenlebens gemeint, unabhängig von Alter, Geschlecht, Personenanzahl, Herkunft oder sexueller Orientierung. Die Freiwilligen selber gehen sehr unterschiedlich mit dem Begriff „Familie“ um: Für einige ist es sehr wichtig, „Vater“ und/oder „Mutter“ zu haben, damit drücken sie eine Beziehung des Respekts und der Anerkennung aus, auch wenn sie in ihren Ländern bereits alleine gelebt haben. Andere Wohnzusammenhänge verstehen sich als Wohngemeinschaft.


„Familie sind für mich nicht nur Eltern, sondern die Personen, die mir ihre Unterstützung anbieten, wenn ich sie brauche.“ - Sherly, Süd-Nord-Freiwillige 2017-2018 

 

 

 

  • Simba und sein Gastvater beim Gitarrespielen

  • Freiwillige zu Besuch bei Gastfamilie

  • Evelyn kocht mit ihrer Gastmutter

  • Miriam mit ihrer Gastfamilie und Barbara Schütz vom Welthaus Bielefeld

  • Ana Camila beim Musizieren mit ihrer Gastmutter

Erfahrungen von Gastfamilien*

Was bietet das Welthaus Bielefeld?

  • Ein Vorbereitungstreffen, bei dem ehemalige Gastfamilien ihre Erfahrungen weitergeben
  • Gemeinsame gesellige und feierliche Momente mit der Freiwilligengruppe und Vertreter_innen des Welthaus Bielefeld, wie z.B. Begrüßung, Adventsbrunch und Süd-Nord-Party
  • Besuche und Gespräche Mindestens zwei zusätzliche Treffen zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung
  • Begleitung bei Krisen einschließlich der Möglichkeit des Wechsels
  • 100 Euro/ Monat für Teilverpflegung

Aus Sicht ehemaliger Gastfamilien*

„Die Unterstützung durch das Welthaus könnte nicht besser sein. Ganz egal zu welchem Zeitpunkt und Thema haben uns die Mitarbeiter*innen des Welthaus entweder mit praktischer Hilfe (Fahrrad besorgen, Organisation und Begleitung von Arztbesuchen usw.) oder mit Gesprächsbereitschaft/ Gesprächsangeboten kompetent und zuverlässig geholfen. Bei den Gastelterntreffen haben sich sehr schöne Kontakte ergeben.“ - Manuela Kreimann, Torsten Rottschäfer

„Die Freiwilligen werden vom Welthaus super begleitet: Zum Empfang im kalten Januar gab es für jeden warme Kleidung, Mobilfunkverträge, Konto-Einrichtung, Nahverkehrsticket, Krankenversicherung …. Der Sprachkurs machte die Verständigung mit jeder Woche leichter, in allen Wechselfällen und Krisen war ein schneller Kontakt und umfassende Unterstützung selbstverständlich.“ - Christel Dahlhoff

Gastfamilie sein heißt...

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  • etwas Sinnvolles tun
  • die Welt zusammen wachsen lassen
  • mit Händen und Füßen sprechen
  • Missverständnisse klären
  • Platz machen
  • langsam sprechen
  • Deutschland entdecken
  • Klischees ablegen
  • über globale Themen nachdenken
  • Verbindung zwischen den Generationen spüren
  • Hilfe geben und Hilfe bekommen
  • nochmal Eltern sein
  • Tränen trösten
  • Erinnerungen wach werden lassen
  • schenken und beschenkt werden

- Mechthild Schmidt, Gastmutter 2017-2018; 2019-2020

Gastfamilie* für neue Freiwillige 2020 werden

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Die neuen Süd-Nord-Freiwilligen werden voraussichtlich in zwei Gruppen im Oktober 2020 und im Januar 2021 einreisen.  Alle Freiwilligen wohnen während ihres Dienstes in Gastfamilien. Dabei kommen alle Formen des Zusammenlebens in Frage, die ein Zimmer zur Verfügung stellen können und Interesse an der Aufnahme internationaler Freiwilliger haben. Der Einzug in die Gastfamilie erfolgt erst nach einer 14-tägigen Quarantäne-Zeit oder nach negativem Testergebnis.
Wir freuen uns über Ihr Interesse! Bitte melden Sie sich unter:

barbara.schuetz@welthaus.de oder telefonisch: 0521/9864840.

Mehr Informationen auch in unserem aktuellen Gastfamilien*-Online Flyer oder unter Teilnehmende, wo sich die neuen Freiwilligen selbst mit Videos und Texten vorstellen!