Freiwilligendienst weltwärts

Wir ändern Perspektiven

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts des Welthaus Bielefeld entsendet seit 2008 Freiwillige in verschiedene Länder des Globalen Südens. Dazu gehören Ecuador, Mexiko, Nicaragua und Peru sowie Südafrika und Mosambik.

Bis heute sind mit dem Welthaus Bielefeld ca. 700 Freiwillige im weltwärts-Programm für ein Jahr ins Ausland gegangen. Die Projektplätze umfassen diverse Bereiche u.a. die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung, Menschen- und Frauenrechte, Medien, Kunst und Kultur, Umwelt, ländliche Entwicklung und Gesundheit.

Wir begleiten Euch mit Vorbereitungs-, Zwischen- und Nachbereitungsseminaren. Unser kompetentes Team aus LänderreferentInnen und Ehrenamtlichen hilft Euch bei der Wahl Eures Projektplatzes. Den größten Teil der Kosten für den Auslandsaufenthalt übernimmt das BMZ, die Planung und Organisation (VISA, Flüge, Unterbringung, Versicherungen, Taschengeld) übernehmen wir.

Wir erwarten von Dir, dass Du Dich über den Einsatz vor Ort hinaus solidarisch engagierst. Der Aufbau eines privaten Förderkreises ist ein Teil des Engagements. Dadurch trägst Du das Programm weltwärts in die Öffentlichkeit  und mit unserer Unterstützung wirbst Du bei Freunden und Verwandten oder auch bei Stiftungen und Unternehmen um Spenden. Auch die Teilnahme an den Seminaren unseres Freiwilligendienstes ist verpflichtend. Nach Deinem Aufenthalt bieten wir Dir viele Möglichkeiten, Dich weiterhin im Rahmen des weltwärts-Programmes zu engagieren.

Fragen zu unserem weltwärts-Freiwilligendienst? Ruf uns gerne an oder schreib uns.

Während der Bewerbungsphase findet eine Telefonsprechstunde immer donnerstags, 15-18Uhr, statt!

Kontakt: freiwilligendienst@welthaus.de | 0521/98648-41

Die Bewerbungsphase für die Ausreise 2017/18 ist geschlossen, alle Plätze wurden besetzt!

Die Bewerbung für die Ausreise 2018/19 ist ab 25.10.2017 möglich.

03.03.2017Die Bewerbungsphase für die Ausreise 2017/18 ist geschlossen, alle Plätze wurden besetzt!
16.12.2016Die Bewerbungsphase für die noch freien Plätze ist vom 20.12.16-09.02.17 geöffnet. Hier könnt Ihr Euch für die Ausreise 2017 bewerben >>
27.10.2016Die Bewerbungsphase für weltwärts 2017 ist beendet! Nicht besetzte Einsatzplätze schreiben wir ab Mitte Dez. 2016 auf unserer Homepage aus. Dann besteht die Möglichkeit sich bis Ende Februar 2017 auf diese Plätze zu bewerben.
29.01.2016 Die Bewerbungsphase für weltwärts 2017-18 beginnt am 29.08.2016!
In diesem Zeitraum schalten wir das Onlinebewerbungsformular für Euch frei!
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26.01.2016Alles neu und anders!? - Südfreiwillige berichten von ihren ersten Monaten in Bielefeldweiter lesen
27.01.2016Erfolgreiche Zertifizierung unseres Freiwilligendienstes weltwärtsweiter lesen
24.01.2016

Zielgruppenerreichung - weltwärts nach der Ausbildung

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21.01.2016

Kooperation mit bezev

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Barbara Schütz
Referentin für das Freiwilligenprogramm weltwärts
Schwerpunkt Süd-Nord
0521 / 98648-40 | barbara.schuetz@welthaus.de

Dieter Simon
Referent für das Freiwilligenprogramm weltwärts
Schwerpunkt Südl. Afrika (Mosambik, Südafrika)
Telefon 0521 / 98648 - 43 | E-Mail: dieter.simon@welthaus.de

Nora Müller
Referentin für das Freiwilligenprogramm weltwärts
Schwerpunkt Andenregion (Ecuador, Peru)
0521 / 98648-44 | nora.mueller@welthaus.de

Ruth Vicente García
Referentin für das Freiwilligenprogramm weltwärts
Schwerpunkt Nicaragua, Rückkehrarbeit
Telefon 0521 / 98648 - 46 | E-Mail: ruth.vicente@welthaus.de

Bärbel Spanier
Freiwilligendienst weltwärts, Verwaltung und Sachbearbeitung
0521 / 98648 - 45 | baerbel.spanier@welthaus.de

Susanne Herrmann
Referentin für das Freiwilligenprogramm weltwärts
Schwerpunkt Information, Organisation, Versicherung, Verträge
Telefon 0521 / 98648 - 41 | E-Mail: susanne.herrmann@welthaus.de

Friz Miriam Trzeciak
Referentin für das Freiwilligenprogramm weltwärts
Schwerpunkt Mexiko, Rückkehrarbeit
Telefon 0521 / 98648 - 42 | E-Mail: friz.miriam.trzeciak@welthaus.de

Weltwärts mit dem Welthaus Bielefeld - Was heißt das?

  • 1 Jahr entwicklungspolitischer Freiwilligendienst in Zentral- und Südamerika (Ecuador, Mexiko, Nicaragua, Peru) oder dem Südlichen Afrika (Mosambik, Südafrika)
  • Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen des weltwärts-Programms
  • Über 30 Jahre Erfahrung und Kompetenz in entwicklungspolitischer Bildungs- und Projektarbeit
  • Vorbereitung und Begleitung durch erfahrene ehren – und hauptamtliche MitarbeiterInnen, die über weitreichende Länder- und Projektkenntnisse verfügen
  • Erfahrung mit mehr als 400 weltwärts-Freiwilligen seit Beginn des Programms im Jahre 2008
  • Individuelle Auswahlgespräche und Projektzuordnung
  • Einsatz in lokalen Nichtregierungsorganisationen und Vereinen, die ein weites Spektrum der entwicklungspolitischen Arbeit wiedergeben
  • Enge Zusammenarbeit und Austausch mit den Partnerorganisationen vor Ort
  • Erfahrene MentorInnen vor Ort, die im Fall von Problemen unterstützend beraten
  • Möglichkeiten sich als Rückkehrer/in zu engagieren


Hier geht´s zur Bewerbung!

Erfahrungen

Jennifer Doreen Wedig absolviert ihr Freiwilliges Jahr in Nicaragua bei der Organisation OCTUPAN. In ihrem zweiten Bericht erzählt sie von Weihnachten und Silvester in Nicaragua, von einem Workshop zum Thema Rassismus, von neuen Freundschaften, von vollen Bussen und von ihrem Hund.

„Mein Hund Canelo ist an jedem einzelnen Tag eine große Freude für mich.  Wenn wir zusammen die Straßen von Condega unsicher machen, ich ihm Tricks beibringe oder er mich auf die Arbeit begleitet, merke ich, wie wenig es braucht, um glücklich zu sein. Wenn ich mir überlege, in welchem Luxus einige Hunde in Deutschland leben, so fühlt sich Canelo in meinem Koffer als Körbchen und mit zurechtgebasteltem Spielzeug mehr als wohl."

Mehr über ihre Erfahrungen lest ihr hier >>

Frieder Walker verbringt sein Freiwilliges Jahr in Peru. In seinem zweiten Bericht erzählt er von seinem Viertel, der Gastfamilie, seiner Organisation und seinen Freizeiterlebnissen.

"Seit November ist hier nun jeden Tag Sonnenschein angesagt, bei anhaltenden Temperaturen um 30°C, die sich bei der extrem starken Sonne hier aber eher wie 40° anfühlen. Selbst Nachts fällt die Temperatur nie unter 20°, eher mehr. Regen bleibt aus. Mit dem vielen Sonnenschein und mit einigen grünen Orten (dank starker Bewässerung, was aber zu hinterfragen ist!), sieht Villa nun schon ein ganzes Stück freundlicher aus als im grauen Winter."

Mehr über seine Erfahrungen lest Ihr hier >>

Henrike Romstedt macht ihr Freiwilliges Jahr bei ACOSADE in Mosambik. In ihrem zweiten Bericht schreibt sie von ihrer Arbeit, von HIV/AIDS in Mosambik, der patriachalischen Gesellschaft, warum sie Mosambik liebt und verschiedenen anderen Erlebnissen.

"Die Menschen, denen ich bisher begegnet bin, sind unheimlich gastfreundlich, offen und interessiert. Kommt man beispielsweise als Gast zu einer Familie, so darf man das Haus oder den Hof nicht eher wieder verlassen, bevor man nicht etwas gegessen hat und sich ein wenig mit der Familie unterhalten hat."


Mehr über ihre Erfahrungen lest ihr hier >>

Lukas Driever ist in Ecuador und berichtet von seiner Arbeit bei der Organisation GSFEPP und seinen Reisen.

"Während der Fahrt durchquerten wir verschiedene Vegetationszonen der Insel. All das, was ich bisher in der Oberstufe im Biologiekurs nur theoretisch behandelt hatte, durfte ich jetzt zum ersten Mal mit meinen eigenen Augen in der Praxis sehen."

 

Den ganzen Bericht gibt es hier >>

Fiona Lauer berichtet von ihrer Organisation Sonati, von ihrer Gastfamilie und weiteren Erlebnissen in Nicaragua.

"Und ich nehme einiges mit von den Lebensweisen, denen ich hier begegne. In Deutschland habe ich mich viel zu oft unnötig gestresst, was ich nun Stück für Stück ablegen will. Hier bin ich außerdem viel flexibler geworden – musste ich auch, weil oft Sachen erst kurzfristig entschieden werden."


Mehr über ihre Erfahrungen lest ihr hier >>

Ulrike Falow macht ihr Freiwilliges Jahr in Südafrika bei Sophiatown. In ihrem zweiten Bericht erzählt sie von ihrer Arbeit in der Organisation und vom Reisen.

"Während unserer Zeit in Kapstadt haben wir Sightseeing gemacht, uns durch unzählige Weine auf den umliegenden Weinfarmen getestet und den Tafelberg bestiegen. Nach dem steilen und wirklich anstrengenden Anstieg wurden wir mit einem unbezahlbaren Ausblick belohnt und haben die Nacht dort in einer Berghütte verbracht."

Den ganzen Bericht gibt es hier >>

Einsatzplätze

Süd-Nord Programm

2014 startete das Programm weltwärts Süd-Nord des Welthaus Bielefeld zum ersten Mal mit neun Freiwilligen aus Mexiko, Nicaragua, El Salvador und Peru, die für ein Jahr in Bielefeld lebten und arbeiten. Seit dem Beginn des Programmes, konnten viele weitere Freiwillige des Globalen Südens ihren Freiwilligendienst in Bielefeld und Umgebung realisieren.

Weltwärts Süd-Nord ist ein Freiwilligendienst, bei dem sich junge Menschen aus dem Globalen Süden bei einer gemeinnützigen Organisation in Deutschland engagieren können. Ziele des Programms sind der Austausch zwischen Ländern des globalen Südens und Nordens, die persönliche Weiterentwicklung der Freiwilligen sowie die Stärkung der Zivilgesellschaft, die von dem Engagement zurückgekehrter Freiwilliger profitiert.

mehr Information

Rückkehrarbeit

Im Welthaus Bielefeld gibt es vielfältige Möglichkeiten sich als weltwärts Rückkehrende/r zu engagieren. Wir bieten immer wieder Weiterbildungs- und Qualifizierungsseminare sowie Vernetzungstreffen an. Außerdem binden wir ehemalige Freiwillige in die Auswahl neuer Freiwilligen-Generationen und in unsere pädagogische Begleitung ein. 

mehr über unsere Angebote erfahren

 Wir sind Mitglied im Verein entwicklungspolitischer Austauschorganisationen e.V. (ventao), dem Qualitäts- und Interessenverbund von Entsendeorganisationen im weltwärts-Programm.

 Das weltwärts-Programm des Welthaus Bielefeld wurde mit dem Qualitätssiegel für Freiwilligendienste der Agentur Quifd zertifiziert.