Unsere Mentor*innen

Diana-Südafrika

Als Mentorin begleite ich die Nord-Süd-Freiwilligen wenn sie hier in Südafrika sind. Ich organisiere den 3-tägigen Ankunftsworkshop, bin beim Zwischenseminar mit dabei und bin das ganze Jahr über bei Fragen, Sorgen und allfälligen Problemen für die Freiwilligen da. Dazu bin ich auch für unsere Partnerorganisationen in Südafrika die erste Anlaufstelle falls es Schwierigkeiten mit den Freiwilligen gibt oder sonstige Probleme auftreten.

Ich wurde Anfang 2017 durch eine Freundin und damalige Mitarbeiterin des Welthaus mit dem Welthaus in Kontakt gebracht, da sie eine Mentorin in Südafrika suchten. Durch meine verschiedenen Auslanderfahrungen und meine Leidenschaft für die Arbeit mit Jugendlichen hat das sehr schnell gepasst. Für mich persönlich war mein erster Auslandaufenthalt sehr wichtig und hat mich sehr stark geprägt, weshalb ich gerne dazu beitrage, dass auch andere junge Leute eine solche Erfahrung machen können und dabei die nötige Unterstützung vor Ort haben.


Bruce-Sambia

Mein Name ist Bruce Kabwe, ich komme aus Sambia und lebe in der Zentralprovinz im Distrikt Kabwe. Zurzeit arbeite ich als Mentor für das Welthaus Bielefeld und als Mentor in drei katholischen Zivilgesellschaften in Sambia, und zwar in der Diözese Kabwe, der Diözese Solwezi und der Diözese Livingstone im Auftrag des Bistums Limburg in Deutschland. Neben dem Freiwilligendienst arbeite ich auch mit den Jugendlichen in dem Programm "Agriculture Rural Youth Movement" als Nationaler Koordinator für Sambia, dessen Ziel es ist, die Landjugend zu befähigen, Lösungen für ihre eigenen Probleme zu finden, indem sie die Ziele für nachhaltige Entwicklung umsetzen.

2013-2014 habe ich mein Freiwilligenjahr in Deutschland beim Bistum Limburg absolviert, wo ich in einem Kindergarten in Bad Homburg gearbeitet habe. Nach meiner Rückkehr nach Sambia habe ich mit meiner Arbeit als Mentor und Koordinator für ein- und ausgehende Freiwillige zwischen der Diözese Ndola in Sambia und dem Bistum Limburg in Deutschland begonnen.
Ich habe an drei weltwärts-Partnerkonferenzen teilgenommen, zwei in Deutschland 2016 und 2018 und eine in Malawi 2018, wo ich als Moderator tätig war. 2019 habe ich als Experte an einer Arbeitsgruppe bei Engagement Global in Deutschland teilgenommen, um an der Entwicklung eines Katalogs von Qualitätsstandards und eines Programmlogikmodells für das weltwärts-Programm mitzuarbeiten.
Kennengelernt habe ich Welthaus durch eine Kollegin, die mich mit Dieter Simon bekannt gemacht hat. Als Dieter im Februar 2020 in Sambia war, haben wir über mein Engagement als Mentor für Welthaus-Freiwillige gesprochen. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, mit dem Welthaus Bielefeld zusammenarbeiten zu können.

Die Arbeit als Mentor ist für mich eine spannende Aufgabe. Obwohl ich seit 7 Jahren Mentor bin, bringt jedes Jahr seine eigenen Herausforderungen mit sich. Das zwingt uns, neue Strategien zu entwickeln und das Programm jedes Mal weiterzuentwickeln, wenn neue Freiwillige kommen. Ich lege Wert darauf, die Freiwilligen zu begleiten; ihnen die nötige Unterstützung zu geben, die sie brauchen, und ihnen zur Verfügung zu stehen, wann immer sie mich brauchen, und sie auf der Grundlage der Richtlinien des Programms anzuleiten.
Ich hoffe, dass die Bedingungen bald günstig sein werden, um Freiwillige in Sambia zu empfangen.


Petra-Mosambik

Ich bin Petra und arbeite seit 2012 als Mentorin mit Freiwilligen des Welthaus Bielefeld in Mosambik. Ich habe meine Berufsausbildung in der ehemaligen DDR abgeschlossen und habe seitdem mit vielen deutsch-mosambikanischen Projekten gearbeitet und einige davon geleitet. Ersten Kontakt mit dem weltwärts-Programm hatte ich schon 2008. Seit 2021 bin ich zudem offizielle Länderansprechperson für weltwärts Mosambik für alle Entsendeorganisationen in Deutschland.

Als Mentorin begleite ich die Freiwilligen ab der Ankunft in Mosambik und unterstütze beim Einstieg in die Projekte, bei der Unterkunftssuche und weiteren organisatorischen Vorgängen. Ich stehe immer für Fragen zur Verfügung und berate die Freiwilligen auch in schwierigen Situationen. Meine Arbeit sehe ich als Bereicherung, die viele Herausforderungen birgt, und gleichzeitig soziale und interkulturelle Interaktion ermöglicht. 


Foto von Ina

Ina-Mexiko

Ich lebe seit 15 Jahren zwischen Deutschland und Mexiko Stadt und arbeite freischaffend als Soziologin, Fotografin und Grafikerin in der feministischen Bildungs- und Dokumentationsarbeit. Zuvor war ich während meines Studiums in Freiburg für Praktika- und Forschungsarbeiten bei Menschenrechtsorganisationen in Oaxaca und Chiapas tätig.
Seit Januar 2017 bin ich als Mentorin für Mexiko-Stadt und Hidalgo beim Welthaus Bielefeld und freue mich immer über den Austausch mit jungen interessierten Menschen, den Partnerorganisationen in Mexiko und unserem tollen Mexiko-Team.


Julia-Mexiko

Ich bin gelernte Krankenschwester. Nach vielen Jahren der Praxis im Krankenhaus in Deutschland, wollte ich mich beruflich weiter entwickeln. Ich habe darauf hin Ethnologie studiert, Schwerpunkt Ethnomedizin, mit dem Ziel in Gesundheitsprojekten in der EZ zu arbeiten. Im Rahmen dieses Studiums habe ich verschiedene zeitlich begrenzte Freiwilligendienste in Mexiko absolviert und vor allem in indigenen Gemeinden im Gesundheitsbereich gearbeitet. Im Jahre 2009 bin ich dann ganz nach Mexiko gezogen um in einem Gesundheitsprojekt mit indigenen Hebammen zu arbeiten.

Angefangen habe ich die Zusammenarbeit mit dem Welthaus Bielefeld im Jahre 2010, als Koordinatorin der Begleitmassnahmen in Chiapas des weltwärts Programms. Auf diese Art und habe ich viel über das Programm erfahren und einen engen Kontakt zu den Projektpartnern aufbauen können.

Die Arbeit als Mentorin macht mir sehr grossen Spass. Ich empfinde es als eine Art Brückenbau zwischen den beiden Kulturen, die mir am Herzen liegen. Für mich und meine persönliche Entwicklung waren meine Freiwilligendienste und die Erfahrungen die ich in Mexiko in all den Jahren gemacht habe sehr wichtig. Die Arbeit als Mentorin ermöglicht es mir diese Erfahrungen weiter zu geben und junge Freiwillige in ihrem Prozess zu verstehen und zu begleiten. 


Vera-Mexiko

Ich bin Vera De La Cruz Baltazar, Mutter, Tochter, Schwester, Freundin, Forscherin, Umweltaktivistin, Freiwillige, Träumerin, in Mexiko-Stadt geboren und mit Wurzeln in Oaxaca. Ich habe 16 Jahre außerhalb Mexikos in sechs verschiedenen Ländern gelebt und ich erlebte die Euphorie, neue Orte, neue Kulturen und Lebensweisen zu entdecken, zu vermissen und Einsamkeit zu genießen und zu ertragen, viele Freunde zu haben, wenige Freunde zu haben, Fernbeziehungen, kulturelle Missverständnisse, Sexismus, Rassismus. Und ich hatte auch Angst und Ungewissheit, als ich in mein Geburtsland zurückkehrte. . . also, so viele Erfahrungen, die mich heute als Weltbürgerin fühlen und den Kontakt zu Menschen verschiedener Kulturen suchen lassen.

Ich habe das Welthaus durch Freunde und meinen deutschen Mann kennen gelernt und es hat mich gefreut, dass das Programm die Möglichkeit bietet, in eine andere Kultur einzutauchen. Ich habe seit Beginn 2019 als Mentorin begonnen. Kurz danach mussten die Freiwilligen wegen der Pandemie nach Hause zurückkehren, und ich hoffe, dass ich bald wieder die Möglichkeit haben werde, mit den jungen Freiwilligen zusammen zu leben, sie in ihrem Anpassungsprozess zu unterstützen, zur  Verfügung zu stehen, wenn sie Herausforderungen gegenüberstehen, und auch ihre Freiwilligenarbeit zu verfolgen, präsent zu sein und mich auch durch die Erfahrungen des Zusammenlebens mit ihnen gemeinsam zu bereichern.


Lenin-Ecuador


Seit 2012 bin ich für das Welthaus tätig. Ich habe zusammen mit anderen das weltwärts-Programm des Welthaus Bielefeld in Ecuador aufgebaut, bin also seit Anfang an dabei. In Ecuador gibt es ein starkes weltwärts-Netzwerk, an dem ich aktiv teilhabe und mich mit anderen Akteur*innen vernetze. Ich bin ein ehrlicher, aktiver und dynamischer Mensch der sich gegen Ungerechtigkeiten einsetzt und für seine Überzeugungen kämpft.

Für mich ist die Arbeit als Mentor für das Welthaus Bielefeld eine Befriedigung, die meinen Geist wachsen lässt, vor allem weil ich weiß, dass ich auf diese Weise einen Beitrag für viele Menschen und vor allem für die Entwicklung vieler Dörfer und meines Landes leiste.
Andererseits finde ich es bei der Arbeit mit den Freiwilligen sehr interessant, sie anzuleiten, ihnen meine Kultur näher zu bringen, sich auszutauschen, d. h. es ist ein gegenseitiger Lernprozess. Seit meiner Jugend arbeite ich mit Menschen aus vielen Ländern zusammen, vor allem mit Freiwilligen. Ich genieße es, an ihrer Erziehung und der Entwicklung ihrer Persönlichkeiten teilzuhaben und Bindeglied zwischen den Freiwilligen, den Projekten und dem Welthaus Bielefeld zu sein. Ich unterstütze in die Freiwilligen beim Ankommen im Land, bin Anprechperson für Fragen und Probleme und begleite sie beim Zwischenseminar und beim nationalen weltwärts-Tag, den wir mit allen Freiwilligen zusammen in Ecuador feiern.


Marianne-Peru

Mein Name ist Marianne Seehase. Seit über 20 Jahren lebe ich in Tarapoto, einer Stadt am Rand des peruanischen Regenwalds im Departement San Martín. Von Beruf bin ich Übersetzerin, habe aber in den letzten Jahrzehnten verschiedene Tätigkeiten ausgeübt und arbeite derzeit als Deutschdozentin an der Nationalen Universität in Tarapoto.
Meine Rolle würde ich als die einer Kulturmittlerin beschreiben. Die heutigen Jugendlichen können sich zusätzlich zu den Vorbereitungsseminaren des Welthaus Bielefeld über alles informieren, was sie wissen wollen, aber wie sich das Leben in einer tropischen Region wirklich anfühlt, lernen sie erst vor Ort, ebenso wie den Umgang mit ihren Kolleg*innen und Freund*innen. Hier kann ich begleiten und erklären. Als meine Aufgaben betrachte ich, den Freiwilligen den Einstieg in den Einsatzplatz leichter zu machen und sie in Alltagsfragen zu beraten.
Es ist meiner Ansicht nach wichtig, dass die Freiwilligen ihre Freuden und Sorgen auch untereinander austauschen. So gibt es jedes Jahr einen Brunch, zu dem ich etwa einen Monat nach Beginn des Einsatzjahres einlade. Daran nehmen auch weltwärts-Freiwillige von anderen Entsendeorganisationen teil, die ebenfalls hier in der Region arbeiten und leben. Während des Einsatzjahres gibt es dann noch weitere Treffen mit allen, sei es zum Pfannkuchenessen, Weihnachtsplätzchen backen oder Grillen. Ansonsten halte ich Kontakt zu den Partnerorganisationen und kläre auch dort mit den Mitarbeiter*innen Fragen, die aufkommen können.


Nani-Peru

Ich heiße Nani Mosquera-Schwenninger, ich bin in Peru geboren und habe an der Katholischen Universität in Lima Literatur und Linguistik studiert. Mit meinem Mann Walter Schwenninger habe ich 28 Jahre in Tübingen gelebt. In dieser Zeit habe ich mich besonders in der Peru-Solidaritätsarbeit mit Walter engagiert.

Über den Freiwilligendienst können die junge Menschen die Realität Perus besser kennenlernen im Sinne von Lernen für die Eine Welt. Es ist eine Erfahrung für ihr ganzes Leben und ich hoffe, dass sie in ihrem Handeln die Frage nach der weltweiten Gerechtigkeit, dem Frieden und der Bewahrung der Natur im Blick haben.
Mit den Freiwilligen stehe ich immer in Kontakt, da sie wissen, dass sie mich immer erreichen können. Am Anfang des neuen Freiwilligenjahres besuche ich die Freiwilligen in ihren Projekten. Wir veranstalten jedes Jahr im Herbst ein Treffen im Kommunikationszentrum, was sehr schön ist. Die Freiwilligen stellen sich und ihre Projekte vor und am Ende des interkulturellen Austauschs singen und musizieren wir gemeinsam.
Wir leben in schwierigen und unsicheren Zeiten durch die Pandemie, aber die Freundschaft und das gemeinsame Erlebnis aller bleiben für immer, deshalb freue ich mich sehr auf die neue Generation von Freiwilligen.


David-Peru

Mein Name ist David Franco Rolfes und ich arbeite seit dem Beginn des weltwärts-Programm 2009 mit dem Welthaus Bielefeld zusammen. Da meine Familie deutsch-peruanisch ist, habe ich meine Kindheit und Jugend in Bielefeld, Deutschland, verbracht. Mein Beruf ist Sozialarbeiter und aktuell arbeite ich im Bildungsbereich, wo ich eine weiterführende Schule leite.

Mir gefällt die Arbeit mit jungen, enthusiastischen Menschen, die Erfahrungen im interkulturellen und sozialen Bereich suchen. Da ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe, kann ich mich mit den Freiwilligen identifizieren – ich denke, Erlebnisse wie diese sind fundamental für die Bildung eines offenen und aufmerksamen Charakters.

Als Mentor organisiere ich gemeinsame Aktionen mit den Freiwilligen, begleite diese während ihrem Freiwilligendienst in Peru und helfe bei Schwierigkeiten, die sich z.B. in der Einsatzstelle ergeben. Darüber hinaus bin ich bei den Einführungs- und Zwischenseminaren dabei. Mein Wunsch ist es, das weltwärts-Programm weiterhin zu unterstützen und Freiwillige mit ihren Erfahrungen und Projekten zu begleiten, um ihnen einen bereichernden Freiwilligendienst zu ermöglichen.


Ines-Peru

Mein Name ist Ines Cornejo Montero, ich bin 32 Jahre alt und komme aus Piura, im Norden Perus. Ich arbeite als Buchhalterin und engagiere mich in der gemeinnützigen Organisation “MISION REGIONAL DE CASTILLA”, welche Mädchen, Jungen und Frauen in prekären Situationen unterstützt. Das Welthaus Bielefeld und das weltwärts-Programm kenne ich durch meinen eigenen Süd-Nord-Freiwilligendienst in den Jahren 2014/2015 in Bielefeld.
Meine größte Motivation als Mentorin ist die interkulturelle Arbeit und die Möglichkeit immer wieder dazu zu lernen, wenn die deutschen Freiwilligen nach Piura-Perú kommen. Die Freiwilligen kommen mit dem großen Wunsch zu lernen und einen Beitrag zu leisten und ich freue mich, sie bei ihrer Integration in die Projekte, in das Land und in den Alltag zu begleiten.

Meine Aufgabe als Mentorin ist es, die Freiwilligen bei Schwierigkeiten, sei es in der Arbeit oder auf der persönlichen Ebene, zu begleiten, zu unterstützen und ihnen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um sie zu lösen. Die Freiwilligen weiterhin in ihren Erlebnissen zu begleiten, ist mein größter Wunsch