Einsatzplatz:
Urku - "Indigenes Wissen und Klimawandel" im peruanischen Amazonasgebiet
Die Organisation:
Centro Urku Estudios Amazónicos ist eine peruanische gemeinnützige Organisation, die sich seit dem Jahr 2000 für den Erhalt der Umwelt, die Rettung wild lebender Tiere, die Rückgewinnung degradierter und abgeholzter Böden und die Wiederbewertung indigener Kulturen einsetzt. Centro Urku Estudios Amazónicos ist außerdem ein Forschungszentrum, das die Forschung in Gebieten wie Agroökologie, Umweltschutz, Biologie, Botanik, Zoologie, Entomologie und Veterinärmedizin fördert.
Die Auffangstation Urku entstand 2005, als ein Projekt von Centro Urku Estudios Amazónicos mit dem Ziel, die Rettung und Freilassung wild lebender Tiere, die aus dem illegalen Tierhandel stammen, zu fördern.
Jedes Jahr arbeiten viele Freiwillige aus allen Teilen der Welt im Centro Urku und unterstützen sowohl die Pflege und Versorgung der Tiere, als auch andere Tätigkeiten im Rahmen der Führungen und des Umweltunterrichts für Tourist*innen und Schulen.
Mögliche Arbeitsfelder für Freiwillige (es sind zwei Einsatzplätze zu besetzen):
Auffangstation Urku:
- Pflege und Versorgung der in der Auffangstation Urku untergebrachten Tiere
- Unterstützung in der Bienenzucht, im Aquarium und im Schmetterlingshaus
- Empfang von Besuchenden und Tourist*innen sowie Führungen durch die Auffangstation
- Unterstützung bei der Feldarbeit für Forschungen
Büro Urku Estudios Amazónicos:
- Öffentlichkeitsarbeit (Pflege sozialer Netzwerke, etc.)
- Beteiligung an kulturellen Aktivitäten und Fortbildungen
Hilfreiche Fähigkeiten:
- gute Spanischkenntnisse
- Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Selbständigkeit
- Vorliebe für Arbeit im Freien unter tropischen Klimabedingungen
- robuste Gesundheit (Hitze, Feuchtigkeit, Sonneneinstrahlung)
- Interesse, neue Kulturen kennenzulernen
Gestaltungsmöglichkeiten und Einschränkungen:
Die Einsatzstelle bietet in der Auffangstation Urku einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag, in dem die*der Freiwillige eng von einem erfahrenen Tutor begleitet wird. Jährlich werden neue Arbeitspläne erstellt, wobei es zu Variationen in den Arbeitsbereichen der Freiwilligen kommen kann.
Unterbringung:
Der*die Freiwillige ist in einer Gastfamilie untergebracht und bekommt ein eigenes Zimmer sowie eine Vollverpflegung. Falls der*die Freiwillige Vegetarier*in oder veganer*in ist, kann er*sie sich in Absprache mit der Gastmutter selbst verpflegen.
Standort und Klima:
Der*die Freiwillige wird in der Stadt Tarapoto am Fuße der Anden im Regenwald leben. Die Stadt liegt auf einem Dschungelplateau, bekannt als „Wolkenwald“, auf einer Höhe von 250 bis 500 Metern und hat ein tropisches Klima. Die Regenzeit ist von Dezember bis März. Von Tarapoto bis zur Auffangstation Urku sind 4,5 Km. entfernt. Man fährt bis dahin in Fahrgemeinschaft oder mit dem Motocar.
Tarapoto ist das wirtschaftliche Zentrum der Region San Martin und hat ca. 100.000 Einwohner.
Der größte Teil des Stadtzentrums kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem „motocar“/tuc tuc erreicht werden. Mit dem Flugzeug ist Tarapoto in einer Stunde von Lima zu erreichen und mit dem Bus in 26 Stunden.
Inn- und außerhalb der Stadt prägen die Berge, die Ausläufer der Anden, eine tropische Umgebung mit Palmen und Dschungel, in der es zahlreiche kleine Wasserfälle und Lagunen gibt, die zum Wandern und Baden inmitten der Natur einladen.
Nähere Infos unter: