Wasser spendet Zukunft - Helfen Sie mit.

Wussten Sie, dass über 2.100.000.000 Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem und dauerhaft verfügbarem Trinkwasser besitzen? Abnehmende Wasserressourcen gewinnen insbesondere im Zusammenhang mit der fortschreitenden Klimaerwärmung dramatisch an Bedeutung. Die Auswirkungen sind vielfältig:  Mangelernährung, Krankheiten, Dürren und Existenznot, aber auch fehlende Zeit für den Schulbesuch wegen täglich langer Wege zur Wasserstelle – und damit weniger Chance auf Bildung insbesondere für Mädchen. Das Welthaus Bielefeld setzt sich in seiner Arbeit für das Menschenrecht auf Wasser ein.

Dafür bitten wir Sie um Ihre Spende!

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Menschenrecht Wasser

Seit 2010 ist der Zugang zu sauberem Wasser von den Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Dennoch ist der fehlende Zugang ein zentrales Problem im Leben vieler Millionen Menschen weltweit und damit eine globale Herausforderung. Der Lebensstil und das Konsumverhalten in den reichen Ländern verschärft dieses Problem noch. Daher wurde das Gut "Sauberes Wasser" auch in die Liste der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der UN aufgenommen. Weitere Informationen gibt es hier >>

Unser Einsatz für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser

Zum Beispiel in Burundi: Wasserversorgung ausbauen

Früher mussten die Einwohner*innen der ländlichen Region Nyavyamo ihr Wasser meist aus einem weit entfernten Fluss in ihr Dorf tragen. Es war vor allem Aufgabe der Frauen und Mädchen, das Wasser zu holen. Mit Unterstützung des Welthaus Bielefeld wurden dort Wasserleitungen, Zisternen und Zapfstellen gebaut, um eine sichere Versorgung mit Trinkwasser zu gewährleisten.

Die Dorfbewohner*innen haben bei der Verlegung einer 14 Kilometer langen Leitung von der Quelle bis nach Nyavyamo mitgeholfen. Nun soll die Wasserversorgung im Dorf ausgebaut werden, um weiteren Familien den direkten Zugang zu ermöglichen. Auch die neu gebaute Oberschule profitiert davon: Für sie entsteht nun eine sichere Sanitär- und Trinkwasserversorgung.

Mehr zu unserem Partnerprojekt in Burundi


Zum Beispiel in Peru: Wasser zum Überleben

Endlich gibt es Waschbecken mit sauberem Wasser. Sie werden vielfältig genutzt: nicht nur für Wäsche, Gemüse oder Geschirr – auch die Babys des Dorfes werden dort gewaschen. So werden Folgekrankheiten von schmutzigem Wasser, wie Lungenentzündung oder Durchfall, vermieden.

Unsere Partnerorganisation ADECAP engagiert sich für eine bessere Wasserversorgung. Derzeit optimieren sie die Bewässerung der Felder: Mit einfachen Mitteln wird eine Tröpfchen- und Sprinklerbewässerung aufgebaut. So können alle Felder gleichmäßig bewässert werden, ohne Wasser zu verschwenden. Dadurch wird auch die Erosion der Böden aufgehalten. So können sie länger genutzt werden und sichern das Überleben der Kleinbäuer*innen.

Mehr zu unserem Partnerprojekt in Peru


Zum Beispiel hier: Unser Bildungsprojekt „Wasser für alle“

Wieviel Wasser wird eigentlich für die Herstellung eines einzigen T-Shirts im Durchschnitt verbraucht? Wie tragen wir durch unseren Konsum zur zunehmenden Wasserknappheit bei? Und wie sieht eigentlich die Wasserversorgung in Bielefeld unter dem Klimawandel aus?

Diese und andere Fragen zu Wasser wollen wir in unserem neuen Bildungsprojekt mit vielen Menschen diskutieren und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Aktivitäten dazu sollen an unserer neuen Station am Bielefelder Global Goals Radweg stattfinden, die im Sommer dieses Jahres eröffnet werden soll. Eine Patenschule und engagierte Ehrenamtliche unterstützen uns dabei.

Mehr zum Projekt "Wasser für alle"

Ihre Spende hilft!

Die Kosten für den Ausbau der sicheren Trinkwasser- und Sanitärversorgung in Burundi betragen ca. 7,20 Euro pro Person.  

In Peru erhält eine Familie für ca. 28,50 Euro Materialien zum Bau einer Tröpfchen- und Sprinklerbewässerung für ihre Felder.

Für umgerechnet 80 € kann eine Bildungseinheit zum Thema Wasser für eine Schulklasse durchgeführt werden.

Stimme zur Kampagne

„Wasser ist unsere Lebensgrundlage. Deswegen gilt es, die weltweiten Ungleichheiten in der Wasserversorgung zu überwinden. Vor allem die arme Bevölkerung in den Ländern des Südens leidet unter einer unsicheren Wasserversorgung. Das bedeutet neben der Zunahme von Krankheiten oft Nahrungsmittelknappheit und eine prekäre Lebenslage für die Betroffenen. Vor dem Hintergrund, dass der Klimawandel die Verfügbarkeit von Wasser zusätzlich beeinträchtigt, gilt es umso mehr, Wasserressourcen zu schützen und sorgsam mit ihnen umzugehen.  Dafür setzt sich das Welthaus Bielefeld gemeinsam mit seinen Projektpartner*innen ein. Und dazu brauchen wir Ihre Unterstützung.“

Dr. Lara Esther Bartels

Eine-Welt-Regionalpromotorin im Welthaus Bielefeld

 

Ihr Ansprechpartner

Holger Jantzen

Telefon: 0521 / 98648-62

 E-Mail: Holger.Jantzen@welthaus.de

Spendenkonto

Welthaus Bielefeld
IBAN: DE91 4805 0161 0000 0908 94
Kennwort: Menschenrecht auf Wasser

 
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