Ernährungskrise bekämpfen - Helfen Sie mit!

„Durch die Gesundheitskrise droht eine Ernährungskrise“, titelt die Welthungerhilfe. Immer mehr Hilfsorganisationen sind besorgt. Corona droht die Erfolge der letzten Jahre in der Bekämpfung des Hungers zunichte zu machen. Weltweit wird mit einer Zunahme der Hungernden gerechnet. Betroffen sind besonders Kleinbäuer*innen, wenn sie etwa ihre Produkte nicht mehr verkaufen können, weil Märkte geschlossen sind. Oder weil sie keinen Zugang zu Hilfsmaßnahmen haben. Auf der anderen Seite wird Übergewicht durch Fehlernährung ein immer größeres Problem in den Ländern des Südens, mit dessen Folgekrankheiten die Gesundheitssysteme völlig überfordert sind. Mit unseren Projekten engagieren wir uns gegen die Ernährungskrise. Helfen Sie mit.

Dafür setzen wir uns ein!

z.B. Engagement gegen Hunger und Übergewicht

Wussten Sie, dass trotz wachsenden Wohlstands in der Welt neben Unterernährung zunehmend Übergewicht zu einem großen Problem wird? Das sind Kennzeichen einer prekären Ernährungslage, die fast zwei Milliarden Menschen betrifft. Besonders die Zunahme von Übergewicht und Fettleibigkeit in vielen Ländern des Globalen Südens ist besorgniserregend. Die Folgen sind gesundheitliche Risiken wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Doch damit sind die Gesundheitssysteme vor Ort in der Regel völlig überfordert. Ein wichtiger Treiber dieses Problems ist die aggressive Vermarktung von Fastfood und gesüßten Softdrinks im Globalen Süden durch die großen Nahrungsmittelkonzerne, sogenanntes „Big Food“. Unser neues Bildungs-Projekt „Welternährung neu denken“ macht diese globalen Probleme und Zusammenhänge greifbar. Damit wollen wir die Grundlage dafür schaffen, verantwortungsvoll und nachhaltig in dieser globalisierten Welt zu handeln.


z.B. in Brasilien - Hoffnung für Kleinbäuer*innen

Es gibt Hoffnung für die Kleinbäuer*innen von unserer Partnerorganisation MPA. Und das, obwohl Brasilien  besonders stark von Covid-19 betroffen ist  Mit einem Präsidenten, der die Gefahren durch die Pandemie herunterspielt. MPA fördert die Umstellung auf eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Einkommen der Kleinbauernfamilien erhöhen sich durch den Verkauf ökologisch produzierter Nahrungsmittel und  die Selbstvermarktung ihrer Produkte. So werden die Familien unabhängig von teurem Saatgut, chemischem Dünger und von Zwischenhändler*innen. Zudem erhalten die Menschen in der Region Zugang zu Bio-Produkten und damit zu gesunder Ernährung. Mit dem erzielten Einkommen können die Bäuer*innen von MPA die Corona-Krise besser bewältigen.

Weitere Infos zu MPA >>


z.B. in Peru: Überleben unter Corona

Auch Peru leidet stark unter Corona und den Folgen. Trotz einer der längsten Ausgangssperren weltweit, trotz strikter Polizeikontrollen sind die Fallzahlen dramatisch. Besonders gefährdet sind indigene Gruppen. Weil sie auf dem Land leben, erhalten sie keine staatliche Unterstützung. Akuter Nahrungsmangel und fehlende Hygieneartikel sind die Folgen. Darunter leiden vor allem Kleinkinder und Schwangere oder stillende Mütter. Das gilt auch für die über 90 Gemeinden in den Anden Perus, die sich in unserer Partnerorganisation ADECAP zusammengeschlossen haben. Sie setzen sich seit vielen Jahren für ökologischen Anbau und eine Verbesserung ihrer Lebensgrundlagen ein. Mit Unterstützung durch das Welthaus Bielefeld konnte unsere Partnerorganisation ADECAP bisher 300 Quechuafamilien aus unserem Projekt mit Lebensmitteln, Seife, Masken und Aufklärung zu Covid-19 unterstützen. Wir wollen die Hilfe nun ausweiten. Weitere 1500 Familien, die stark unter den Folgen von Corona leiden, brauchen dringend Unterstützung.

Weitere Infos zu ADECAP >>

So hilft Ihre Spende:

Für ca. 34 Euro können 10 Familien in Peru mit Mundschutz und Seife ausgestattet werden.
Ein*e Kleinbäuer*in in Brasilien kann für ca. 80 Euro in biologischer Produktion inkl. Zertifikat geschult werden.
Die Produktion von 100 Broschüren zur Welternährung kostet ca. 100 Euro.

Ihr Ansprechpartner

Holger Jantzen

Telefon: 0521 / 98648-62

 E-Mail: Holger.Jantzen@welthaus.de

Spendenkonto

Welthaus Bielefeld
IBAN: DE91 4805 0161 0000 0908 94
Kennwort: Ernährung

 
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