Globale Gerechtigkeit jetzt - Armut beenden

„Armut in allen ihren Formen und überall beenden.“ So lautet das erste der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, beschlossen von der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Doch dieses Ziel ist in Gefahr: Nachdem die Zahl armer Menschen in den vergangenen Jahren weltweit zurück gegangen ist, steigt sie nun wieder – bedingt durch die Folgen der Corona-, der Klima- und der Flüchtlingskrise. Das Welthaus Bielefeld setzt sich seit seiner Gründung vor über 40 Jahren für die Beseitigung von Armut ein. Und gerade jetzt ist hier unser unvermindertes Engagement wichtig.

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Armut beenden

Am 01. Januar 2016 traten die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) in Kraft. Bis 2030 gelten diese Ziele für alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen als Richtschnur für ihre Bemühungen um eine Verbesserung der Welt für alle Menschen und die Umwelt. "Keine Armut" lautet das erste Ziel und nimmt damit Menschen in den Fokus, denen weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen zum ersten SDG "Keine Armut" gibt es hier >>

Unser Einsatz für die Beendigung der Armut

Beispiel Brasilien: Selbstbestimmt für ein Leben ohne Armut

Die Kleinbäuerin Angelina Fuentes freut sich über ihre Ernte. Denn der Verkauf im MPA-Laden trägt zum Lebensunterhalt der Familie bei. MPA ist die Organisation der Kleinbäuer*innen, die eigene Läden betreibt, um ihre landwirschaftlichen Produkte zu verkaufen. Die über 200 Familien können mittlerweile vom Verkauf ihrer Produkte leben.

Im Gegensatz dazu steigt die Armut in Brasilien an, unter anderem als Folge der Corona-Politik der Regierung. So warnte der Bischof von Manaus im Juli dieses Jahres: "Die Pandemie hat die Armut verschärft: Immer mehr Menschen leben von informeller Arbeit. Immer mehr Menschen bitten um Almosen. Immer mehr Menschen leben und schlafen auf der Straße."

Das Welthaus Bielefeld unterstützt die Kleinbäuer*innen bei der Umstellung auf einen ökologischen Anbau.  Der schützt nicht nur die Umwelt, sondern garantiert auch bessere Preise.

Mehr zu unserem Projekt in Brasilien


Beispiel Äthiopien: Frauen stärken

Frauen, die auf dem Land leben, sind in Äthiopien besonders von Armut betroffen. Sie müssen sich neben der Landarbeit auch um den Haushalt und die Kinder kümmern oder Angehörige pflegen. Darüber hinaus können sie oft keine landwirtschaftliche Beratung in Anspruch nehmen und haben einen schlechten Zugang zu Märkten und Krediten. Dabei verwenden Familien, in denen Frauen über die Finanzen (mit)entscheiden, mehr Einkommen für Nahrungsmittel, Gesundheit und Bildung - Eine Grundlage, sich aus Armut zu befreien.

Deshalb wollen wir mit Unterstützung unserer Partnerorganisation AKAM Kleinbäuerinnen stärken. Die Frauen organisieren sich in Gruppen, um sich für ihre Interessen einzusetzen. AKAM schult die Frauen, vermittelt Wissen zu Landwirtschaft und Möglichkeiten, Einkommen für sich und ihre Familien zu schaffen. Und unterstützt sie in ihrem Einsatz für Gleichberechtigung.

Mehr zu unserem Partnerprojekt in Äthiopien


Beispiel Deutschland: Kampagne #weltweitwichtig

Weltweitwichtig ist es, der Gefahr wieder zunehmender Armut entgegen zu treten. Denn obwohl die Armut in den letzten Jahrzehnten weltweit abgenommen hat, lassen Klima- und Flüchtlingskrise und die Folgen der Corona-Politik in vielen Ländern die Zahl der Armen wieder steigen.

Dabei ist klar, dass wir große Anstrengungen unternehmen müssen, um den globalen Krisen zu begegnen. Deshalb ist dringend ein Umsteuern der Politik nötig, die ihre globale Verantwortung erkennen und auch endlich danach handeln muss. Dafür setzen wir uns zusammen mit vielen entwicklungspolitischen Organisationen ein.

Mit der Kampagne #weltweitwichtig fordern wir die politisch Verantwortlichen zum Handeln auf.

Mehr zur Kampagne #weltweitwichtig

Ihre Spende hilft!

Unser Spendenziel: 100.000 Euro für globale Gerechtigkeit

Diesen Betrag möchten wir bis zum Ende des Jubiläumszeitraums im Mai 2022 für unseren Einsatz für globale Gerechtigkeit einsammeln. Jede Spende hilft.

Unser Dank: Ab einer Spende von 100 Euro erhalten Sie als Dankeschön das Buch „Engagiert Euch!“ von Stéphane Hessel.

Stimme zur Kampagne

„Die Welt verändern – globale Gerechtigkeit schaffen, gegen Rassismus und Apartheid, gegen die Folgen von Kolonialismus und eine ungerechte Weltwirtschaftsordnung kämpfen, solidarisch sein mit den Menschen und den Befreiungsbewegungen im globalen Süden – das waren unsere Ziele, als wir vor über 40 Jahren das Dritte Welt Haus gegründet haben. Und auch heute noch geht es um nichts weniger als die Welt zu verändern! Das in dem Wissen, dass es nur die eine gibt und wir endlich global umsteuern müssen, um allen Menschen eine Zukunft zu ermöglichen. Machen Sie mit. Zusammen können wir es schaffen.“

Christoph Beninde, Mitgründer des Welthaus Bielefeld e.V. (damals Dritte Welthaus Bielefeld e.V.), arbeitet seit über 41 Jahren hier.

Ihr Ansprechpartner

Holger Jantzen

Telefon: 0521 / 98648-62

 E-Mail: Holger.Jantzen@welthaus.de

Spendenkonto

Welthaus Bielefeld
IBAN: DE91 4805 0161 0000 0908 94
Kennwort: Keine Armut

 
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