Hausgruppen

Die Hausgruppen bilden neben der hauptamtlichen Arbeit einen zentralen Bestandteil des Welthaus Bielefeld und füllen es mit Leben und Ideen.
Wenn Sie einen besonderen Bezug oder Interesse an einem bestimmten Land haben oder sich für ein ausgewähltes Thema engagieren wollen, kontaktieren Sie einfach die Ansprechperson der jeweiligen Gruppe.

Entstanden in der Tradition der Kirchlichen Brüderschaften der Bekennenden Kirche sieht die Arbeitsgemeinschaft Solidarische Kirche die Schwerpunkte ihrer Arbeit in den Themen Gerechtigkeit in der Welt, Erhalt des Friedens und Bewahrung der Umwelt, wie sie vor Jahren im konziliaren Prozess und jetzt wieder im Agenda 21-Programm definiert wurde. In diesem Sinne beschäftigen wir uns mit den Themen Erlassjahr 2000 und neue Entwicklungen im Ökumenischen Rat der Kirchen, aber auch mit dem Verhältnis von Juden und Christen in der Landeskirche und in Bielefeld, mit politischen Veränderungen in Bielefeld und auf Bundesebene, mit Fragen der Gentechnik und der Rentenreform. Zu den aktuellen Themen gehören die Beschäftigung mit einem neuen Leitbild für die Kirche, die Problematik der Entschädigung von Zwangsarbeitern, Friedenspolitik der Bundesregierung und die Globalisierung der Weltmärkte mit ihren Folgen für die Länder des Südens. Von Fall zu Fall ergeben sich daraus konkrete Aktionen oder die Zusammenarbeit mit anderen ähnlich engagierten Gruppen in Bielefeld. Gäste (auch aus dem Umfeld der katholischen Kirche) sind herzlich willkommen!

Treffen: in der Regel jeden 1. Montag im Welthaus Bielefeld
Kontakt: Erika Stückrath | Telefon 0521 - 98648-0 Welthaus Bielefeld oder 0521 - 890406 privat

Durch langjährige solidarische Freundschaften unterstützen wir Selbsthilfeorganisationen in ihrer kontinuierlichen sozialen und politischen Arbeit. Bei unseren Treffen tauschen wir uns über die aktuellen Ereignisse und Anforderungen unserer Projektpartner aus. Aber auch politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Brasilien sind Thema.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Öffentlichkeits- und Bewusstseinsarbeit hier bei uns. Bei eigenen Veranstaltungen (gelegentlich mit BesucherInnen aus Brasilien) und mit Vorträgen bei Schulklassen, Vereinen etc. informieren wir über Herausforderungen, denen das Land und unsere Projektpartner gegenüberstehen. Weitere aktuelle Themen sind Menschenrechte, Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Bewegung der Landlosen und Kleinbauern.

Treffen: jeden zweiten Montag im Monat um 20:00 Uhr im Welthaus

Kontakt: Klaus Kortz | 0521/9881985 | klaus.kortz@arcor.de 

Hilfe zur Selbsthilfe und das Verbundensein mit der Heimat: So kann man die Ursprünge für die Entstehung der Burundi-Hausgruppe des Welthauses zusammenfassen. Maßgeblicher Initiator war Mathias Ntiroranya. Er stammt aus Nyavyamo, Burundi, und er engagiert sich seit dem Jahr 2000 für Projekte in seinem Heimatdorf.

Kontakt: Mathias Ntiroranya | Telefon 05232 4277 | burundi@welthaus.de

Die El Salvador Gruppe entstand Anfang der 1980er Jahre aus dem Kontakt zu salvadorianischen Flüchtlingen in Honduras, die den Angriffen des Militärs auf ihre Dörfer entkommen waren. Ein Mitglied der Gruppe arbeitete im Lager Mesa Grande im Rahmen der Alphabetisierung.
Als die Flüchtlinge 1987 in ihre Heimat zurückkehrten, machte die Gruppe  es sich zur Aufgabe, sie beim Wiederaufbau eines ihrer Dörfer zu unterstützen und nannte sich nach dem Namen dieses Dorfes Freundschaftsinitiative Viva Guarjila. Zahlreiche Projekte wurden gemeinsam mit den Partnern geplant und mit Hilfe von Spendengeldern und öffentlichen Zuschüssen realisiert: Bäckerei, Tischlerei, Töpferei für Holzsparöfen, Kindergarten, Altenzentrum, biologischer Gemüseanbau. Die handwerklichen und landwirtschaftlichen Projekte standen nach einigen Jahren auf eigenen Beinen. Heute können wir uns auf Projekte konzentrieren, die dauerhafte Förderung brauchen: Gesundheits- und Rehabilitationszentrum und Stipendien zum Besuch von Oberschule und Universität.

Die Freundschaftsinitiative hat zur Zeit sechs aktive Mitglieder. Wir freuen uns über neue Mitstreiter/innen.

Treffen:  Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr (bitte vorher Anruf)
Kontakt: Heiner Wild | Telefon 0521-132741 | E-Mail d-h-wild@web.de  

2011 unter dem Dach des Welthaus Bielefeld e.V. gegründet, setzt sich die Gruppe ehrenamtlich für die Verbreitung von fair gehandelten Produkten und nachhaltigem Konsum ein. Darüber hinaus informiert sie über Missstände ausbeuterischer Wirtschaftsstrukturen und zeigt Möglichkeiten des Fairen Handels als Alternative auf.
Zu den bisher durchgeführten Aktionen zählen u.a. Frühstücksevents, Vorträge, Info- und Aktionsstände und faire Cafés. Auch die Mitarbeit am Fairstival, mit dem anspruchsvollen Ziel, eine Verbindung zwischen kulturellem Angebot und Nachhaltigkeit in Bielefeld zu etablieren, ist Bestandteil der Arbeit.
Darüber hinaus versteht sich die Gruppe als Diskussionsforum und Weiterbildungsplattform zu Themen des Fairen Handels und kritischem Konsum.

Bei Interesse an aktiver Mitarbeit oder für Infos kontaktiert uns gerne.

Kontakt: Stephan 0521-3271262 | Email: fairtrade-bielefeld@posteo.de | Facebook >>

Wir unterstützen als Verein zur Förderung kommunaler Selbstorganisation (FOKUS e.V.) seit 1979 Selbsthilfe-Initiativen in Randsiedlungen Limas und in bäuerlichen Gemeinschaften in den Anden.
Unsere aktuellen Schwerpunkte und die unserer Projektpartner liegen dabei in der Verbesserung der Lebensbedingungen (Ernährungssicherheit und Wohnverhältnisse) in den Anden und in der Ausbildung kommunaler Strukturen (zur Durchsetzung berechtigter Ansprüche gegenüber dem Staat), in der Unterstützung von Frauen, in der Gesundheitsarbeit, im Schutz von Straßenkindern und in ihrer schulischen Förderung sowie in der Unterstützung der Bergwerkskampagne.

Informationsveranstaltungen und Kulturarbeit hier bei uns gehören ebenfalls zu unseren Aktivitäten.
Wir vermitteln Informationen zu den Projekten und Referent/innen zu verschiedenen lateinamerika-bezogenen entwicklungspolitischen Themen.
Wir begleiten und gestalten das weltwärts-Programm des Welthaus Bielefeld mit den Schwerpunkten Peru und Ecuador.
FOKUS freut sich über Interesse und Menschen, die bei uns mitarbeiten möchten.

Kontakt:  welthaus@HermannHerf.de | fokus.peru@welthaus.de | B.Kleinemenke@gmx.de

Die Gruppe Südliches Afrika wurde 1986 als "Frontstaatengruppe" gegründet. Frontstaaten hießen damals die Länder im Südlichen Afrika, die einen politischen Zusammenschluss gegen das Apartheidregime in Südafrika bildeten, allen voran Mosambik, Sambia und Simbabwe.
 
Damals galt es, den Kampf gegen die Apartheid, gegen die aggressive Politik Südafrikas und deren verheerenden Auswirkungen auf die Nachbarstaaten solidarisch zu unterstützen. Auch heute, nach dem Ende der Apartheid, verfolgen wir die Entwicklung der Länder im südlichen Afrika weiterhin kritisch-solidarisch.
 Das Wissen um die Vergangenheit und auch die Rolle, die die deutsche Regierung und Wirtschaft zur Stützung des Apartheidregimes spielten, trägt wesentlich zu einem solidarischen Verständnis der Fortschritte, Widersprüche und Probleme der Region bei. Es gehört auch zur Grundlage einer fruchtbaren Entwicklungszusammenarbeit.
 
Wir beschäftigen uns bei unseren Treffen mit aktuellen Fragen von Politik und Ökonomie, von Gesellschaft und Kultur in den verschiedenen Ländern des südlichen Afrika und nehmen auch immer wieder die Afrika-Politik der Bundesrepublik und der EU in den Blick. Solche Themen sind z.B. Demokratisierung und Landrecht, Schuldenkampagne und EU-Afrika-Gipfel, aber auch Literatur und Kunst und neue Filme aus der Region. 
So versuchen wir mit Diskussionsveranstaltungen, Filmreihen, Lesungen und anderen Aktivitäten zur Präsenz des Südlichen Afrika in Bielefeld beizutragen.
Zudem kooperieren wir mit der Frauenorganisation Zubo in Simbabwe und begleiten das Projekt eines Frauentrainingszentrums.

Treffen: jeden vierten Dienstag des Monats um 20:00 Uhr im Welthaus Bielefeld
Kontakt: Gisela Feurle, Telefon 0521 - 68607 und Monika Scheffler, Telefon 0521 - 94986823

Die Gruppe Südliches Afrika wurde 1986 als "Frontstaatengruppe" gegründet. Frontstaaten hießen damals die Länder im Südlichen Afrika, die einen politischen Zusammenschluss gegen das Apartheidregime in Südafrika bildeten, allen voran Mosambik, Sambia und Simbabwe.
 
Damals galt es, den Kampf gegen die Apartheid, gegen die aggressive Politik Südafrikas und deren verheerenden Auswirkungen auf die Nachbarstaaten solidarisch zu unterstützen. Auch heute, nach dem Ende der Apartheid, verfolgen wir die Entwicklung der Länder im südlichen Afrika weiterhin kritisch-solidarisch.
 Das Wissen um die Vergangenheit und auch die Rolle, die die deutsche Regierung und Wirtschaft zur Stützung des Apartheidregimes spielten, trägt wesentlich zu einem solidarischen Verständnis der Fortschritte, Widersprüche und Probleme der Region bei. Es gehört auch zur Grundlage einer fruchtbaren Entwicklungszusammenarbeit.
 
Wir beschäftigen uns bei unseren Treffen mit aktuellen Fragen von Politik und Ökonomie, von Gesellschaft und Kultur in den verschiedenen Ländern des südlichen Afrika und nehmen auch immer wieder die Afrika-Politik der Bundesrepublik und der EU in den Blick. Solche Themen sind z.B. Demokratisierung und Landrecht, Schuldenkampagne und EU-Afrika-Gipfel, aber auch Literatur und Kunst und neue Filme aus der Region. 
So versuchen wir mit Diskussionsveranstaltungen, Filmreihen, Lesungen und anderen Aktivitäten zur Präsenz des Südlichen Afrika in Bielefeld beizutragen.
Zudem kooperieren wir mit der Frauenorganisation Zubo in Simbabwe und begleiten das Projekt eines Frauentrainingszentrums.

Treffen: jeden vierten Dienstag des Monats um 20:00 Uhr im Welthaus Bielefeld
Kontakt: Gisela Feurle, Telefon 0521 - 68607 und Monika Scheffler, Telefon 0521 - 94986823

Kórima e.V. unterstützt indigene Gemeinden in der Sierra Tarahumara im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua. Diese sind mit vielfältigen Problemen konfrontiert: Armut und Unterentwicklung, Entfremdung von der eigenen Kultur und Sprache, Landrechtskonflikten, gravierenden Umweltproblemen, extremer Gewalt, die durch die mexikanischen Drogenkartelle in diese entlegene Region getragen wird. Zusammen mit unserer mexikanischen Partnerorganisation, der Alianza Sierra Madre, versuchen wir, von Europa aus Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Zuletzt haben wir Projekte zur Unterstützung einer Frauenkooperative, zum Bau von Zisternen und zur Vermittlung von Methoden zu einer nachhaltigen und umweltschonenden Landwirtschaft gefördert.
Wir treffen uns alle vier Wochen in unserem „Museo Tarahumara“ (Detmolder Straße 75, 33604 Bielefeld).

Kontakt: Ellen Schriek | EllenSchriek@korima.de | weitere Informationen unter www.korima.de

Die Äthiopien-Hausgruppe unterstützt mit ihrer Arbeit Grundschulen im ländlichen Raum in der Oromia-Region, die Gebiete im Westen, Zentrum und Süden des Landes umfasst. Die Gruppe trifft sich in unregelmäßigen Abständen in Werther.

Kontakt: Dr. Karin Gaesing | Schlossstr. 78, 33824 Werther | 0160 3300439 | karin.gaesing@web.de

Die Mexikogruppe ist eine Gruppe, die sich seit 2008 in verschiedenen Zusammensetzungen trifft. Oft gibt es nach einer Sommerpause eine neue Zusammensetzung. Zurzeit treffen wir uns einmal im Monat im Wechsel bei verschiedenen Gruppenmitgliedern zuhause.
Wir sind ehemalige Freiwillige des weltwärts-Programms, Mexikaner_innen, die in Bielefeld wohnen, Süd-Nord-Freiwillige aus Mexiko,  Deutsche, die einen eigenen Mexikobezug haben. Uns alle eint das Interesse an der sozialen und politischen Situation in Mexiko, zu der wir etwa einmal im Jahr Veranstaltungen in Bielefeld organisieren. In der Regel nutzen wir die Treffen, um uns gegenseitig über Themen, die einzelne aus der Gruppe interessieren, zu informieren.
Außerdem wirken wir als Gruppe punktuell im Mexiko-weltwärts-Programm des Welthaus Bielefeld mit. Das Welthaus Bielefeld arbeitet dabei mit mehr als 30 Organisationen aus Chiapas, Oaxaca, dem D.F. und Hidalgo zusammen.
Neue Menschen sind immer willkommen!

El Grupo Mexico es un grupo que se reune desde hace 2008 en diferentes formaciones. A menudo hay un cambio en los miembros a partir de una pausa en verano. Por el momento nos reunimos una vez al mes en casas de los miembros del grupo.
Somos ex-voluntarios del programa weltwärts, mexicanos que viven en Bielefeld, voluntarios Sur-Norte de México, alemanes, con alguna relación con México. Lo que nos une es nuestro interés en la situación política y social en México, sobre la cuál informamos aproximadamente una vez al año a través de pláticas públicas. Por lo general usamos los encuentros para informarnos mutuamente sobre temas de interés de los diferentes miembros del grupo.
Además colaboramos puntualmente con el programa weltwärts del Welthaus Bielefeld, en el cuál Welthaus Bielefeld trabaja con más de 30 organizaciones en Chiapas, Oaxaca, D.F. e Hidalgo.
Nuevas personas son bienvenidas!

Kontakt: Barbara Schütz | barbara.schuetz@welthaus.de | Tel: 0521/9864840

 

Die Nicaragua-Gruppe im Welthaus Bielefeld entstand Anfang der 80er Jahre. Sie wurde ins Leben gerufen, um die Entwicklung in Nicaragua nach der Sandinistischen Revolution 1979 durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit politisch zu unterstützen. 1984 kam als weiterer Arbeitsschwerpunkt die Städteverbindung Bielefeld - Estelí und damit die Förderung verschiedener Projekte hinzu. 

Heute bildet das Nicaragua-Komitee von hauptsächlich drei Ehrenamtlichen und einigen Freiwilligen aus dem Weltwärts-Programm den Trägerkreis der Bielefelder Nicaragua-Arbeit. Sie umfasst derzeit neben verschiedenen Öffentlichkeitsaktionen den steten Kontakt zu den Partnerschaftsgruppen in Bielefeld und Estelí, die Verbindung zur Stadt Bielefeld mit Beratung zu jeweils neu geplanten Aktivitäten und die Organisation von gegenseitigen Besuchen zwischen den Städten.

Kontakt: Stefan Jankowiak: stefanjankowiak@t-online.de | Erika Stückrath: ej.stueckrath@t-online.de

Das südafrikanische Zuluwort WOZA deutet auf unsere Ursprünge hin. WOZA bedeutet "Steh auf, erhebe dich". Ergänzend zu den Informationen aus und über Südafrika, die in Zeiten der Apartheid begleitet wurden durch Straßenaktionen, wollen wir südafrikanische Kultur live vermitteln und haben dabei viel Spaß. Im Laufe seiner 15jährigen Geschichte hat der WOZA-Chor ein eigenes Profil und Eigenleben entwickelt.

Programmkonzerte (1990: "es wechseln die Zeiten ...", 1992: "Por qué cantamos? - 500 Jahre Kolonialismus in Lateinamerika" und diverse Male "Lieder zur Einen Welt") allein als WOZA-Chor und gemeinsam mit anderen Chören (1994: Konzert gegen "Ausländerfeindlichkeit und Gewalt"; 1995: "Wissen wohin? Für das neue Südafrika") sind genauso kennzeichnend für uns wie Kurzauftritte bei unterschiedlichen Anlässen (z. B. bei 1. Mai-Feten, Internationalen Wochen, Flüchtlings-, Asyl- und ausländerpolitischen Veranstaltungen, Stadtfesten, Kulturabenden etc.).

Unser Repertoire umfasst neben südafrikanischen und lateinamerikanischen Liedern, deutsche Lieder gegen Faschismus, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus sowie jiddische Lieder und auch experimentelle Lieder.

Wir treffen uns immer montags, 20:00 Uhr, in der Werkstatt Resonanz, Bielefeld-Bethel.

Kontakt: Christoph Beninde | Tel. 98648-52 | Mehr Informationen auf der WOZA-Chor Website