Globaler Süden im Fokus - Kultur und Gemeinschaft

Freitag, 21.06.2024, 20:00 Uhr, Welthaus Bielefeld

Alle Länder Lateinamerikas und des afrikanischen Kontinents haben bis heute mit Folgen der Kolonialisierung zu kämpfen. Indigene Gemeinschaften sind aktuell noch diejenigen, die am meisten unter Armut, Rassismus, Ausgrenzung und schlechtem Zugang zu Bildung und Gesundheit leiden. Die Vortragenden wollen dem Leben und der Kultur am Rande der Gesellschaft eine Stimme geben und Gegenentwürfe sichtbar machen. Sulma Arrambide und Mercedes Pérez definieren sich selbst als indigen und sind sowohl in indigenen Gemeinden als auch in der Stadt aufgewachsen, Bardi Tarqui interessiert sich als Künstler für die prähispanischen Einflüsse bis heute und Susana Ramirez sucht als politische Aktivistin nach kollektivem Raum. Gemeinsam gehen sie den Fragen nach, wie sich Gemeinden  organisieren, wie sie kommunizieren und wie kulturelles Erbe geschützt werden kann. Dinis Buque aus Mosambik wird den Abend mit Eindrücken über die mosambikanische Kultur bereichern.

Die Vorträge werden auf Englisch, Spanisch oder Portugiesisch gehalten.

Eintritt frei - Für Übersetzung ist gesorgt.

Die Veranstaltungsreihe wird von den Süd-Nord-Freiwilligen der Generation 2023-2024 des Welthaus Bielefeld gestaltet. Sie kommen aus Organisationen, die sich in ihren Ländern für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, Frauen, Menschen mit Behinderung, arbeitenden Kindern, Menschenrechte und Umweltthemen einsetzen.
Das weltwärts Süd-Nord-Programm ermöglicht jungen Menschen aus dem Globalen Süden einen Freiwilligendienst in Deutschland. Ziel des Programms ist der Austausch und das gegenseitige Lernen
zwischen Menschen des Globalen Süden und des Globalen Nordens.
Durch die Veranstaltungsreihe laden wir Interessierte ein, mehr zu den Themen und Hintergründen, mit denen sich die Freiwilligen in ihren Ländern als auch in Deutschland beschäftigen, zu erfahren. Auch werden einzelne Organisationen vorgestellt, die sich für die Rechte von marginalisierten Bevölkerungsgruppen einsetzen und für soziale Gerechtigkeit kämpfen.

Flyer der Veranstaltungsreihe >>