Schulbau
Im Oktober 2015 startete das Projekt Schulbau – für 180 Mädchen und Jungen der Klassen 7 bis 9 sollte in Nyavyamo von unserer Partnerorganisation CEPBU ein Schulgebäude gebaut werden. Eine Übereinkunft mit dem burundischen Bildungsministerium wurde unterzeichnet: In einem neuen Gesetz wurde der verpflichtende Schulbesuch von sechs auf neun Jahre verlängert, dem Staat fehlten jedoch die Mittel für den Bau der Schulen. Auch grundlegende Lehrbücher wurden vom Projekt übernommen.
Am 29.10.2016 war es dann soweit: die École Fondamentale von Nyavyamo wurde feierlich eingeweiht. Die neuen Schulgebäude wareneingerichtet und bereits seit Mitte September in Betrieb. Das Multifunktionsgebäude beinhaltet einen großen Raum für den Direktor, das Sekretariat und die Lehrer*innen. Dort stehen in Regalen auch alle Schulbücher sowie die Sanitäranlage für die Lehrer*innen.
Der Neubau umfasst drei Gebäude, sowie die Toilettengebäude mit zwei getrennten Blöcken für Jungen und Mädchen mit jeweils sechs Kabinen. Gleichzeitig wurde eine Waschstelle zwischen den Toiletten und den Schulgebäuden eingerichtet. Die Waschstelle wird mit Wasser aus zwei Behältern (jeweils 1000 l) gespeist. Einer der Behälter wird durch Regenwasser gefüllt. Wenn dieses Wasser aufgebraucht ist, übernimmt der zweite Behälter, der an die Wasserversorgung von Nyavyamo angeschlossen ist.
Besonderheit des Schulgebäudes ist außerdem die eingebaute Solaranlage mit sieben Panelen auf dem Dach des Multifunktionsgebäudes, die drei Batterien speisen.
Zur feierlichen Einweihung waren der Stellvertreter des Präsidenten von Burundi, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, die Schulministerin, der Verteidigungsminister, der Gouverneur der Provinz Bururi, der Bürgermeister von Nayvyamo, Repräsentanten der lokalen Partnerorganisationen des Welthaus Bielefeld in Burundi, CEPBU und EDHES, sowie viele Einwohner*innen von Nyavyamo anwesend.
Ihre Spende zählt!
Bildung beginnt mit einem Platz zum Lernen:
Mit 30 € finanzieren Sie eine Schulbank für zwei Schüler*innen an der Grund- und Oberschule sowie dem Berufstechnikumin in Nyavyamo (Burundi).
Herzlichen Dank für Ihre Solidarität!


