Aktuelles

Werde Mentor_in für Freiwillige!

Mentor_in im Welthaus Bielefeld/ Weltwärts Süd-Nord-Programm

Ein Mentor/eine Mentorin begleitet und unterstützt den Freiwilligen/die Freiwillige während seines/ihres Aufenthalts im Gastland. Der Mentor/die Mentorin sollte offen gegenüber anderen Kulturen eingestellt sein und die Bereitschaft haben, den Freiwilligen/die Freiwillige, dabei zu unterstützen, sich im Gastland einzuleben und in der neuen Umgebung zurechtzufinden (Sprache, Wege erklären, usw.). Die Unterstützung und Hilfe des Mentors/der Mentorin kann auf zwei Ebenen stattfinden- zum einen auf der organisatorischen, zum anderen auf der emotionalen Ebene, bzw. im Sozialkontakt.

Erfahrungen mit dem Mentor_innenprogramm bisher:

Einige Mentor_innen konnten sehr enge Freund_innenschaften zu ihren Freiwilligen aufbauen, bei anderen war es schwierig, - entweder weil sich die Mentor_innen nicht zu sehr aufdrängen wollten oder aber weil die Freiwilligen sich von sich aus nicht gemeldet haben. Auch gab es immer wieder Kommunikationsprobleme. Aktivitäten in der Gruppe hingegen wurden meistens von beiden Seiten gerne angenommen. Manchmal stimmte auch einfach die Chemie zwischen Freiwilligen und Mentor_innen nicht. Aus diesem Grund werden wir im neuen Jahrgang, keine Zuteilung vor der Einreise der Freiwilligen machen, sondern eine gemeinsame Aktivität während des Einführungsmonats. Erst danach bilden wir sozusagen die Paare. Wir wünschen uns also dieses Jahr ganz besondere Offenheit!

Zyklus 2019/2020

Im Januar 2019 kommen 13 Freiwillige nach Bielefeld, 1 geht nach Gütersloh und 1 nach Detmold. Die Freiwilligen kommen aus Ecuador, El Salvador, Mexiko, Mosambik, Nicaragua, Peru, Südafrika und Zimbabwe und sprechen englisch, spanisch oder portugiesisch. Sie werden für 18 Monate in Deutschland bleiben.

Ein erstes Treffen wird am 10. Dezember um 18 Uhr stattfinden.

Aufgaben eines Mentors/einer Mentorin:


„Organisatorische Begleitung“

Die ersten drei Monate:
- Einen Ausflug vom Welthaus begleiten (z.B. Picknick, Tierparkbesuch, …)
- Aktivitäten, um sich gegenseitig besser kennenzulernen
- Aktivitäten im Einführungsmonat unterstützen, z.B. Hospitation bei der Einsatzstelle
- Die Einsatzstelle des Freiwilligen/der Freiwilligen besuchen

Während der ersten sechs Monate:
- Hilfestellung bei Übersetzungen für Events und Vorträge
- Wenn gewünscht, Begleitung bei Arztbesuchen

Optional, während der restlichen Zeit:
- Hilfe bei dem zweiten Bericht
- Welthaus-Abschiedsfeier (ggf. Mithilfe beim Aufbau etc.)


Weitere Voraussetzungen:
-    Der Mentor/ die MentorIn sollte die Muttersprache der/des Freiwilligen sprechen


„Sozialkontakt“

Um den Freiwilligen/die Freiwillige auf einer emotionalen und/oder sozialen Ebene begleiten zu können, ist es wichtig, eine Bindung und Vertrauen zueinander aufzubauen. Diese Bindung kann selbstverständlich nicht erzwungen werden. Der Mentor/die Mentorin sollte diese Art der Hilfestellung jedoch in Betracht ziehen und ggf. als Ziel einer seiner/ihrer Aufgabe sehen. Wichtig ist hierfür auch, dass der Freiwillige/die Freiwillige eine Bezugsperson außerhalb vom Welthaus hat, die ihn/sie unterstützt, sich nicht so alleine zu fühlen.

Empfehlungen/Erfahrungen


Raum und Zeit:

Ein Treffen an einem „entspannten“ Ort organisieren, mit dem beide einverstanden sind und an dem beide Vertrauen zueinander aufbauen können. Gemeinsame Freizeitaktivitäten. Abgesehen von geplanten Treffen, sollte sich der Mentor/die Mentorin sich die Zeit nehmen, den Freiwilligen/die Freiwillige bei einem Notfall zu unterstützen und für ihn/sie da zu sein.
Es ist sinnvoll, regelmäßige Treffen (mind. Einmal im Monat zu planen).

Themen bei Treffen:

- Unterstützung in gesundheitlichen Angelegenheiten, vor allem was das übersetzen beim Arzt  betrifft.
- Dinge unternehmen, für die sich Beide interessieren (z.B. Sportarten, Tanzkurs, Theaterbesuche, …).
- Für die Freiwilligen ist es eine gute Möglichkeit, durch die MentorInnen neue Leute außerhalb des Programms kennenzulernen, Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen.

 

Bei Fragen/ Interesse: Barbara Schütz | 0521 - 9864840 | south_north@welthaus.de