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Stiftung Welthaus Bielefeld fördert Äthiopien-Projekt

Unter der Schirmherrschaft des Bielefelder Oberbürgermeisters Pit Clausen, findet die Weihnachtslotterie jährlich von Ende November bis Ende Dezember zugunsten von gemeinnützigen Projekten statt. Doch aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Lotterie nicht wie gewohnt stattfinden: Statt des Losverkaufs gab es diesmal einen Spendenstand am Alten Markt. „Trotz der fehlenden Sachpreise haben viele Bielefelder*innen die Aktion unterstützt. Zusätzlich haben wir über eine Videobotschaft langjährige Zustifter*innen angesprochen. Insgesamt kamen so 3.180 Euro zusammen. Damit können wir unser Versprechen halten und ein Schulprojekt in Äthiopien unterstützen. Herzlichen Dank an alle Spender*innen.“, freut sich Stiftungsratsvorsitzende Christiane Wauschkuhn.

 

Gefördertes Schul-Projekt in Äthiopien

Das Projekt befindet sich in der ländlichen Oromia Region Äthiopiens. Hier engagiert sich das Welthaus Bielefeld vor allem für die Bildung der Kinder und Jugendlichen. So werden mit den Spendeneinnahmen Unterrichtsräume renoviert, Schulbüchereien mit Lernmaterialien ausgestattet und Toiletten für die Schüler*innen gebaut.

 

Schul-Clubs als zentraler Baustein des Konzepts

Mit den Spenden wird auch die Arbeit von Schul-Clubs finanziert, in denen ökologische und kulturelle Inhalte im Zentrum stehen. So engagieren sich die Schüler*innen im Öko-Club für die Begrünung des Schulhofs, für Gemüseanbau und die Anlage einer Baumschule. Einen Teil der Setzlinge nehmen sie mit nach Hause und pflanzen sie dort. Auch ihr Wissen über Kompostbereitung und ökologischen Anbau geben sie an ihre Eltern weiter, die sich auf dem Schulhof über diese Techniken informieren und sie in der Praxis ansehen können.

Im Mini-Media-Club schreiben Mädchen und Jungen Gedichte, Lieder und kleine Theaterstücke, die sie bei Gemeindefesten aufführen. „Diese Stücke erzählen davon, wie wichtig die Gleichbehandlung von Mädchen und Jungen ist; und das nicht nur beim Zugang zu Bildung, sondern auch bei der Wertschätzung im ganz normalen Alltag. In kleinen Schritten verändern sie damit ihre Gesellschaft“, schildert Dr. Karin Gaesing, Verantwortliche für das Äthiopien-Projekt in Welthaus Bielefeld.

Das Foto zeigt die Stiftungsratsvorsitzende Christiane Wauschkuhn (links) und die Projektverantwortliche Dr. Karin Gaesing, Mitglied der Äthiopien-Gruppe im Welthaus Bielefeld (rechts).