Aktuelles

Neue Welthaus Info: Zivilgesellschaft bewegt

Akteur*innen der Zivilgesellschaft leisten weltweit einen entscheidenden Beitrag zur Verteidigung von Menschenrechten gegenüber repressiver Machtapparate. Gerade deswegen stehen sie stark unter Druck und müssen für ihre Unabhängigkeit kämpfen, wie unser Beispiel im Heft über die Frauenorganisation Zubo veranschaulicht.

Die Bedeutung sozialer Medien nimmt in diesem Kampf immer stärker zu. Und das auf beiden Seiten: Wie unser Gastautor Thomas Fatheuer in seinem Beitrag beschreibt, trug die Verbreitung von Fake-News über Social-Media-Kanäle zu Bolsonaros Wahlsieg bei. Aber auch die Gegenseite nutzt die neuen Medien, um gegen die Regierung mobil zu machen - und das mit großem Erfolg.

Lesen Sie das Heft online oder bestellen Sie die Printversion unter christian.gloeckner@welthaus.de.

Inhalt

Vorwort: Afrikas demokratische Perspektiven von Georg Krämer.

"Dieses Jahr sterbe ich nicht." Jair Bolsonaro war Außenseiter bei der Wahl in Brasilien. Dass er sie trotzdem gewonnen hat, hat viel damit zu tun, dass seine Kampagne ›Whatsapp‹ für Propaganda nutzte und damit viele Menschen erreichte. Doch Widerstand formiert sich. Von Thomas Fatheuer.

Arbeiten auf dem Drahtseil. Die Zivilgesellschaft in Zimbabwe muss klug und geschickt ihre Unabhängigkeit gegenüber der Regierung verteidigen. Wie ZUBO das schafft, berichtet Monika Scheffler.

Umstellung auf agrarökologische Produktion. Unser neues Projekt im Nord-Osten Brasiliens soll die Ernährungssouveränität von Kleinbauernfamilien fördern. Kristina Baumkamp stellt das Vorhaben vor.

"Du bist nicht mein Präsident." Wie eine von jungen Leuten bestimmte Bewegung in Peru einen politischen Umsturz rückgängig macht und ihren Kampf über soziale Medien organisiert, berichtet Norma Driever.

Nationalstreik in Ecuador. Lioba Wintz war noch vor der Corona-Pandemie in Ecuador und wurde Zeugin von landesweiten Protesten. Gespräche mit Menschen vor Ort haben ihr geholfen, die Situation einzuordnen.

Geflüchtete in Zeiten der Pandemie. Eine weltwärts-Veranstaltung zur Corona-Situation in Südafrika beleuchtete Ende 2020 die Probleme betroffener Menschen. Rike Falow berichtete von der psychosozialen Arbeit mit Geflüchteten während der Pandemie.

Ausbaufähiges Lieferkettengesetz. Die Bundesregierung einigt sich auf ein Lieferkettengesetz. Welchen Wert der Kompromiss hat, erläutert Georg Krämer.

Stiftung Welthaus Bielefeld im "Jahr der Maske". 2020 – welch ein Jahr. Wir werden es alle persönlich und als Welthaus-Stiftung in besonderer Erinnerung behalten, weiß Christiane Wauschkuhn.

Neues aus dem Welthaus: Ein- und Ausreise im Rahmen des weltwärts-Programms, Länderfokusseminare, Videotreff für Interessierte, Abschied unseres Kollegen Keith Hamaimbo, Engagement und warme Füße.