Aktuelles

Neue Welthaus Info: Corona global

In der neuen Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Thema Corona und Globaler Süden. In sechs Projektberichten schildern wir die gegenwärtige Situation in einigen unserer Partnerländer. Zudem berichten wir von der umfangreichen Rückholaktion der weltwärts-Freiwilligen, die aufgrund der Pandemie ihren Einsatz bei unseren Projektpartner*innen frühzeitig abbrechen mussten. Der Leitartikel zum Schwerpunktthema stammt in diesem Heft von unserem Gastautoren Jörg Schaaber von der BUKO Pharma-Kampagne.

Lesen Sie das Heft online oder bestellen Sie die Printversion unter christian.gloeckner@welthaus.de.

 

Inhalt

Vorwort Brennglas Corona von Beate Wolff.

 

Corona triffen den Globalen Süden am härtesten. Die Folgen reichen weit über die unmittelbar durch den Coronavirus Covid-19 verursachten Todesfälle hinaus. Denn die Eindämmungsmaßnahmen haben teils gravierende Nebenwirkungen. Ein Blick über den Tellerrand von Jörg Schaaber.

 

Äthiopien: Unterschiede zwischen Stadt und Land. Äthiopiens Regierung agiert in der Krise frühzeitig und besonnen. Vor allem im ländlichen Raum bedarf es allerdings noch mehr Aufklärungsarbeit. Projektmitarbeiter*innen von AKAM übernehmen diese Aufgabe, schildert Karin Gaesing.

 

Zimbabwe: Tiefe Krise - und dann auch noch Covid-19. Zimbabwe befindet sich im Lockdown. Welche gravierenden Auswirkungen die Situation für die große Mehrheit der Menschen hat, schildern Monika Scheffler und Gisela Feurle.

 

Nicaragua: Am Abgrund der Diktatur. Das Regime in Nicaragua spielt die Bedrohung durch die Pandemie herunter. Gerade für die Ärmsten hat diese Haltung lebensgefährliche Konsequenzen, berichtet Stefan Jankowiak.

 

Guatemala: Nothilfe gegen den Hunger. Dörfer riegeln sich ab. Zufahrtsstraßen werden mit rostigen Wellblechplatten versperrt. Wachposten lassen niemanden rein. Angst eilt dem Virus voraus. Von Andreas Boueke.

 

Peru: Konkrete Hilfen im Stillstand. Seit vielen Jahren begleitet das Welthaus die Arbeit der peruanischen Organisationen ADECAP und Generación. Die Pandemie stellt sie vor neue Herausforderungen. Hermann Herf war bis Anfang April vor Ort.

 

Brasilien: Mit den Invasoren kommt das Virus. Brasilien ist inzwischen nach den USA und Russland das am stärksten von der Pandemie betroffene Land weltweit. Wie Brasiliens Regierung darauf reagiert und welche Konsequenzen die Situation für die Bevölkerung hat, berichtet Klaus Kortz.

 

weltwärts: Freiwillige mussten Heimreise antreten. Corona bedeutete, Nord-Süd-Freiwillige rasch zurück zu holen. Das war oft schwierig. Wieder in Deutschland, setzen die Freiwilligen ihren Einsatz im Home-Office fort. Von Barbara Schütz.