Modelo da Casa do Mundo Bielefeld

Quadro de todas as atividades da Casa do Mundo é um desenvolvimento sustentável em termos de Agenda 21. Isto inclui:

    
* A implementação dos direitos humanos
    
* A implementação de uma ordem (econômico) global, que permite justiça social
    
* O reforço da posição social, política e econômica das mulheres após a abordagem de gênero
    
* A promoção do diálogo cultural
    
* A eliminação do racismo em todo o mundo

Esses objetivos, procuramos abordar como parte de uma abordagem global que inclui diversas áreas de trabalho. Sub-etapas são:

    
* O comércio justo
    
* Promover abordagens ambientais de projetos
    
* Reduzir a dívida dos Países em Desenvolvimento
    
* Desenvolvimento Sustentável do Norte de acordo com a responsabilidade global
    
* Apresentação de uma compreensão complexa e dinâmica de diferentes culturas
    
* Melhorar as condições de vida e redução da pobreza nos países do Sul

Através da educação, relações públicas e lobby queremos:

    
* Mostara as relações Norte-Sul, por exemplo efeitos da globalização
    
* Expor os realisades da vida diferentes e quebrar preconceitos
    
* Incentivar as pessoas a repensar suas práticas no contexto Norte-Sul e alterar, se necessário
    
* Temaizar a
s deficiências da própria sociedade
    
* Representar as demandas de nossos parceiros do Sul

Ao desenvolver a cooperação com parceiros do Sul queremos:    * Apoiar aos grupos desfavorecidos na luta por seus direitos e fortalecer seus potenciais de auto-ajuda    * Continuar a construir parcerias, por exemplo geminação de cidades e parcerias escolares    * Apoio ao desenvolvimento comunitário e fortalecer a sociedade civil    * Reconstrução pós-desastre para promover o desenvolvimento sustentável    * Realizar relações públicas para os nossos projetosAtravés do trabalhor cultural queremos:    * Promover o entendimento Norte-Sul, o diálogo e a tolerância    * Apoiar o intercâmbio cultural para jovens em particular    * Mediar as riquezas culturais do mundo

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Orientierungsrahmen und Gesamtkonzept

Uns ist klar, dass Ziele wie die Realisierung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung nur langfristig und im Zusammenwirken mit anderen politischen Kräften erreichbar sind. Wir wollen sie aber als Richtschnur unserer Arbeit nicht aus den Augen verlieren. Unser Gesamtkonzept verbindet die solidarische Entwicklungszusammenarbeit mit lokalen Partnern im Süden mit Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit im Norden. Hierbei zeigen wir auch den Entwicklungsbedarf der Ländern des Nordens und deren globale Verantwortung auf.

Ehren- und hauptamtliches Engagement

Das Engagement des Welthauses wird von ehrenamtlichen Hausgruppen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen getragen.
Unter dem Dach des Welthauses arbeiten derzeit zwölf ehrenamtliche Gruppen zu verschiedenen Themen oder Ländern und 14 hauptamtliche MitarbeiterInnen auf elf Stellen.
Ohne die ehrenamtlich geleistete Arbeit der Hausgruppen wären unsere breite Basisanbindung und die intensiven und kontinuierlichen Partnerschaftsbeziehungen zu unseren Projektpartnern in den Ländern des Südens nicht möglich.

Kooperationspartner

Um unsere Arbeit zu verbreitern und effektiver zu gestalten, kooperieren wir regional und überregional mit unterschiedlichen Partnern. Die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern erhöht die Effektivität und Qualität der Arbeit und schafft Synergieeffekte. Insbesondere nimmt die Wahrnehmung gemeinsamer Projekte in der Öffentlichkeit zu. Auf lokaler Ebene kooperieren wir mit Schulen und Gemeinden, aber auch mit städtischen Gremien, wie der Städtepartnerschaftskommission der Stadt Bielefeld. Überregionale Kooperationen pflegen wir u.a. mit dem ›Eine Welt Netz NRW‹, mit der Kampagne ›Erlassjahr.de‹ sowie mit der ›Koordination Südliches Afrika‹ (KOSA).

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Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit ist seit jeher ein besonderer Schwerpunkt des ›Welthaus Bielefeld‹. Denn wenn Entwicklung nicht als ein nachholender Prozess »unterentwickelter« Länder verstanden werden soll, sondern als eine aus sozialen und ökologischen Gründen zwingend notwendige Neuorientierung aller Länder, muss sich in den Köpfen der Menschen hier vieles ändern.
Unsere Bildungsarbeit richtet sich u.a. an Kinder und Jugendliche, LehrerInnen, Gemeindegruppen und MigrantInnengruppen. Wir arbeiten mit Schulen und Gemeinden zusammen. Durch unsere Unterrichtsmaterialien sind wir bundesweit bekannt.
Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit möchten wir breite Bevölkerungsschichten ansprechen und im Sinne unserer Ziele beeinflussen. Schulungen und Seminare für MultiplikatorInnen und Diskussionen mit Entscheidungsträgern in Politik und Gesellschaft erhöhen die Wirkung unserer Arbeit.
Darüber hinaus leisten wir »Advocacy«-Arbeit, d.h. wir vertreten die Forderungen von Menschenrechtsgruppen, Kirchen und Gewerkschaften aus dem Süden gegenüber Politik und Wirtschaft im Norden.

Entwicklungszusammenarbeit

Wirtschaftliche Ausbeutung durch die Industrienationen, ungleiche Handelsbeziehungen und Machtinteressen lokaler Eliten sind verantwortlich dafür, dass das Leben in den Ländern der sogenannten Dritten Welt für einen Großteil der Menschen immer noch durch Armut und Verelendung geprägt ist. Dennoch verlieren viele Menschen in diesen Ländern nicht die Hoffnung, sondern kämpfen für ein menschenwürdigeres Leben. Diese Eigeninitiative der Menschen im Süden versuchen wir durch Kooperationen mit Basisgruppen und Selbsthilfeinitiativen zu unterstützen.
Mit vielen der Projektpartner verbindet uns eine langjährige intensive Partnerschaft, die häufig von ehrenamtlichen Gruppen ausgegangen ist und aktiv begleitet wird.
Die Projektunterstützung leistet nur einen kleinen Beitrag zur Armutsbekämpfung. Eine nachhaltige positive Veränderung kann erst durch gerechtere Wirtschafts- und Sozialstrukturen verwirklicht werden. Deshalb ist die Öffentlichkeitsarbeit, die hier die Hintergründe der sozialen Ausgrenzung aufzeigt, unverzichtbarer Bestandteil der Projektarbeit.

Kulturarbeit

Mit unserer Kulturarbeit, wie dem Schulkulturprogramm, dem Carnival der Kulturen oder dem Weltnachtfestival, möchten wir die Vielschichtigkeit und Dynamik verschiedener Kulturen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Die besonderen Chancen der Kulturarbeit liegen darin, breite Zielgruppen erreichen zu können. Kulturangebote, wie z.B. unser Schulkulturprogramm, ermöglichen es, mit allen Sinnen zu lernen und gemeinsames Handeln zu fördern.

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Spenden und Zuschüsse

Spenden und Zuschüsse für unsere Arbeit verwenden wir transparent und sparsam. Das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts DZI bestätigt dies. Wir informieren alle Zuschussgeber und SpenderInnen über den Fortgang unserer Arbeit.
Einen Teil unserer Finanzmittel erwirtschaften wir selbst, z.B. durch den Verkauf unserer Broschüren und Unterrichtsmaterialien oder durch Eintrittseinnahmen bei unseren Kulturveranstaltungen.
Doch die Arbeit des Welthauses ist nur zu einem kleinen Teil als »Dienstleistung« zu vermarkten, sie dient vielmehr der Allgemeinheit und ist daher auf Spenden und Zuschüsse angewiesen. Spenden sind die Basis unserer Finanzierung, die es uns erst erlauben, weitere Zuschüsse zu beantragen. Unsere hauptsächlichen Zuschussgeber sind kirchliche Institutionen, die Stadt Bielefeld, das Land NRW, die ›NRW-Stiftung Umwelt und Entwicklung‹, das ›Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung‹ sowie die ›Europäische Kommission‹. Der Großteil der Zuschüsse ist abhängig von der Bewilligung von Projektanträgen. Der Nachweis einer zweckgerechten, effizienten und transparenten Verwendung aller Zuwendungen ist für uns selbstverständlich.

17. Bielefelder Carnival der Kulturen

Create Future NOW - Der Carnival der Kulturen wird nachhaltig!