Damit das Land alle satt macht

- Foto: Marianne Koch
Ihre Spende hilft!
“Pay, pachamama! Pay, tayta wamani!” - “Danke, Göttin der Erde! Danke, Gott der Berge!“ sagen die Bauern in den peruanischen Anden, wenn die Ernte erfolgreich ist. Eine gute Ernte ist lebenswichtig für sie und ihre Familien. Und für viele Millionen Menschen weltweit, die auf dem Land und von ihrem Land leben. Doch das ist immer häufiger nicht mehr möglich. Internationale Konzerne, vor denen die einheimischen Bauern weichen müssen, die Folgen unkontrollierten Plantagenbaus oder unzureichendes Wissen sind nur einige Gründe dafür, dass Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren und ihr Land verlassen müssen. Das Welthaus Bielefeld unterstützt Projekte, wo sich die Menschen für ihr Land engagieren. Helfen Sie durch Ihre Spende, das das Land alle satt macht. Und die Menschen in unseren Projekten von ihrem Land leben können! zum Spendenformular
Unsere Projekte:
Recht auf Land - unser Projekt in Mosambik
Abilio Bila, der traditionelle Dorfchef von Bahule ist glücklich. Die Bauern des Dorfes im Süden von Mosambik müssen ihr Land nicht aufgeben und einem Tourismusvorhaben weichen. Sie haben sich rechtzeitig zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und sich ihr Land offiziell überschreiben lassen. Geholfen hat ihnen dabei die Organisation ACOSADE, die sich für die Landrechte der mosambikanischen Bauern einsetzt. Immer häufiger müssen Bauern von ihrem Land weichen, das sie seit vielen Generationen bewirtschaften - für internationale Konzerne oder andere wirtschaftlichen Interessen. Oft wissen sie gar nicht, dass sie ihr Land offiziell überschreiben lassen müssen, damit es ihnen gehört. Und wenn sie es wissen, sind sie mit den bürokratischen Hürden völlig überfordert. ACOSADE will ihnen zu ihrem Recht verhelfen. Und so zum Erhalt ihrer Lebensgrundlage beitragen. mehr Informationen
So können Sie helfen: Für ca. 70 Euro kann ein Berater von ACOSADE einen Monat lang Bauern helfen, ihr Land zu legalisieren.
Bildung für eine bessere Ernte- unser Projekt in Peru

- Foto: Hermann Herf
Die Ernte ist gut ausgefallen. Sie kann die Familie Quispe Humani aus Pichapuquio - übersetzt: die fünf Quellen - ernähren und ermöglicht ein einfaches Leben in den abgelegenen Andenregionen von Peru. Vor ein paar Jahren war dies noch anders- da reichte die Ernte kaum zum Überleben und die Familie überlegte, in die nächstgelegene Stadt abzuwandern. Doch mit Hilfe von ADECAP, einer Organisation, in der sich viele Bauern der Region zusammengeschlossen haben, gelang die Wende. Die Bauern lernen, wie sie z.B. mit einfachen Mitteln biologischen Flüssigdünger herstellen können, um den Ernteertrag zu steigern. Und sie lernen, ihre Böden nachhaltig ökologisch zu bewirtschaften, so dass sie nicht auslaugen. Der Erfolg der Organisation ADECAP, die seit langem vom Welthaus Bielefeld unterstützt wird, ist unübersehbar: er stärkt die Bauern im Kampf gegen Armut und Ausgrenzung. mehr Informationen
So können Sie helfen: Die Herstellung eines Fasses biologischen Flüssigdüngers kostet ca. 10€ und reicht bei dreimaliger Anwendung zum Düngen eines Kartoffelfeldes von ca. 300 qm.
Gegen Landzerstörung durch Monokulturen - unser Projekt in Südafrika
Mindestens 50 Liter Wasser am Tag- soviel entzieht ein einzelner Eukalyptusbaum mit seinen langen Wurzeln dem Boden. Im Südlichen Afrika entstehen immer mehr Plantagen mit Tausenden Eukalyptusbäumen. Die Auswirkungen für die Umgebung sind verheerend: der Grundwasserspiegel sinkt dramatisch, die Böden trocknen aus und in den Flüssen fließt kein Wasser mehr. Menschen, die in der Nähe dieser Plantagen leben, verlieren ihre Lebensgrundlage – das Vieh hat keinen Platz zum Weiden und es gibt kein Wasser, weder zum Trinken noch zum Anbau von Gemüse und Obst. Das Land wird zur „grünen Wüste“. Die Bauern und ihre Familien sind gezwungen, ihr Land zu verlassen. Dagegen kämpft die südafrikanische Organisation GeaSphere mit Unterstützung des Welthaus Bielefeld. Die Umweltschutzorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung über die negativen Folgen von industriellen Holzplantagen aufzuklären und sie im Kampf gegen den Bau und die Auswirkungen der Plantagen zu unterstützen. Sie macht die Schäden, die die Plantagen anrichten, öffentlich und setzt sich für Entschädigungszahlungen ein, wenn Bauern aufgrund der Plantagen ihr Land verlassen mussten oder gegen ihren Willen umgesiedelt wurden. Und sie entwickelt Konzepte für eine nachhaltige Landnutzung. Damit die Menschen weiterhin von ihrem Land leben können. mehr Informationen
So können Sie helfen: Die Erstberatung einer Gemeinde durch Ehrenamtliche von GeaSphere kostet an Sachkosten, Reisekosten und Informationsmaterial umgerechnet 50 €.



