Finanzbericht 2010
ökologische Finanzdienstleistungen
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Ingo Scheulen
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Bericht zum Vermögensstand der Stiftung Welthaus Bielefeld 08.01.2011
Vermögensstand zum 31.12.2010
Depot 1003667037 bei der Frankfurter Fondsbank
06.-08.07.2010 Einzahlungen auf 8 Fonds 48.000,00 EUR
11.10.2010 Servicegebühr (aus Dexia Money Market Sust.) - 140,20 EUR
31.12.2010 Depotvermögen 49.418,03 EUR
Bruttogewinn (vor Gebühren) + 1.558,23 EUR
Nettozugewinn + 1.418,03 EUR
Der Bruttovermögenszuwachs betrug für die Zeit vom 06.07. bis 31.12.2010 3,25 %. Auf ein Jahr hochgerechnet ergibt dies einen fiktiven Etrag von 6,5 %. Nach Abzug der angefallenen Gebühren sind es 2,95% für den genannten Zeitraum oder hochgerechnet rund 6,0 %. Damit liegen wir über dem angepeilten Ziel von 5 % p.a.
Ein höherer Ertrag wäre um den Preis eines höheren Risikos möglich. Dies haben wir aber bewusst ausgeschlossen, zumal es sich bei kleinen Stiftungsvermögen ohnehin verbietet.
Am 05.12.2010 habe ich vorgeschlagen, den Geldmarktfonds von Dexia auszutauschen in den nachhaltigen geldmarktnahen Fonds der ESPA (Erste Sparkasse Österreich), weil der Dexia Money Market Sustainable immer mehr eine Performance unterhalb der Inflationsrate hat.
Ferner möchte ich eine neue Position zur Absicherung einfügen: Der neue Fairmögensfonds verfolgt eine vermögensverwaltende Strategie bei gleichzeitig konsequenter Einhaltung ethischer Leitlinien. Dafür sollte aus den Positionen Sarasin Oekoflex 1.000 EUR und aus dem HVB-Stiftungsfonds und dem Sarasin-Fairinvest jeweils 2.000 EUR entnommen werden.
Sofern aus dem Kassenbestand Gelder als Zustifungen zu verbuchen sind, sollten wir das entsprechend auf die Positionen verteilen.
Kassenbestand zum 31.12.2010
Laut Mitteilung von Norbert Wichmann waren auf dem Sparkassenkonto 6.596,20 EUR
Gesamtvermögen zum 31.12.2010
Der Gesamtbestand betrug zum Stichtag 56.014,23 EUR
Ausblick
Die bisherige defensive Vermögensverwaltung mit guten und ethisch verträglichen Renditeaussichten sollte beibehalten werden. Da wir auch in der Zukunft plötzliche Börsenturbulenzen bis hin zu Abstürzen wie Ende 2008 gewärtigen müssen, muss ggf. kurzfristig gehandelt werden. Deshalb beantrage ich die Ausstellung einer Vollmacht durch den Vorstand. Im Normalfall werde ich ohne vorheriges Einverständnis des Stiftungsvorstands keine Transaktionen vornehmen. Im Krisenfall muss jedoch unverzüglich gehandelt werden können. Die Rechenschaftslegung bleibt davon unberührt.
Ich bitte um Eure zustimmende Kenntnisnahme.


