Gruppe Südliches Afrika im Welthaus Bielefeld

Die Gruppe Südliches Afrika wurde 1986 als "Frontstaatengruppe" gegründet. Frontstaaten hießen damals die Länder im Südlichen Afrika, die einen politischen Zusammenschluss gegen das Apartheidregime in Südafrika bildeten, allen voran Mosambik, Sambia und Simbabwe.
 
Damals galt es, den Kampf gegen die Apartheid, gegen die aggressive Politik Südafrikas und deren verheerenden Auswirkungen auf die Nachbarstaaten solidarisch zu unterstützen. Auch heute, nach dem Ende der Apartheid, verfolgen wir die Entwicklung der Länder im südlichen Afrika weiterhin kritisch-solidarisch.
 
Das Wissen um die Vergangenheit und auch die Rolle, die die deutsche Regierung und Wirtschaft zur Stützung des Apartheidregimes spielten, trägt wesentlich zu einem solidarischen Verständnis der Fortschritte, Widersprüche und Probleme der Region bei. Es gehört auch zur Grundlage einer fruchtbaren Entwicklungszusammenarbeit.
 
Wir beschäftigen uns bei unseren Treffen mit aktuellen Fragen von Politik und Ökonomie, von Gesellschaft und Kultur in den verschiedenen Ländern des südlichen Afrika und nehmen auch immer wieder die Afrika-Politik der Bundesrepublik und der EU in den Blick. Solche Themen sind z.B. Demokratisierung und Landrecht, Schuldenkampagne und EU-Afrika-Gipfel, aber auch Literatur und Kunst und neue Filme aus der Region.  

So versuchen wir mit Diskussionsveranstaltungen, Filmreihen, Lesungen und anderen Aktivitäten zur Präsenz des Südlichen Afrika in Bielefeld beizutragen.

Treffen: jeden dritten Mittwoch des Monats um 20:00 Uhr im Welthaus Bielefeld
Kontakt: Gisela Feurle, Telefon 0521 / 68607 und Johanna Chepernich, Telefon 0521 / 3934222

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