Die Eine-Welt-Arbeit ist im Alltag angekommen. Fast jeder Supermarkt führt Produkte des fairen Handels, beim Klimawandel wird die Verantwortung des Westens deutlicher denn je und Globales Lernen ist immer öfter Teil des Schulunterrichts. Die solidarische Zusammenarbeit und die Unterstützung unserer engagierten Projektpartner in Lateinamerika und Afrika trägt ganz konkret Früchte für die Menschen dort. Sie eröffnet Perspektiven für ein würdevolles Leben in Selbstbestimmung. Zum Beispiel in El Salvador, wo die vom Welthaus unterstützte Integrationsarbeit für Menschen mit Behinderungen zu einem Vorzeigeprojekt für das ganze Land geworden ist. Oder in Burundi, wo die Menschen gemeinsam die Dorfentwicklung voran bringen und mit der Gesundheitsstation die Basis für eine medizinische Grundversorgung legen. Und nicht zuletzt durch die zahlreichen “weltwärts”-Freiwilligen, die sich nicht nur vor Ort in Projekten engagieren, sondern sich auch hier für globale Gerechtigkeit einsetzen und ihre Erfahrungen weitergeben.
Helfen Sie mit und unterstützen Sie unsere Arbeit gegen Armut und für globale Gerechtigkeit!
z.B. in El Salvador
Hilfe für Kinder mit Behinderungen
Alison ist Klassenbester. Er ist sechs und kann nicht laufen und nicht sprechen. Seit seiner Geburt hat er eine Hirnschädigung. Er ist jedoch hochintelligent und geht in die dörfliche Vorschule von Guarjila in El Salvador– zusammen mit allen anderen Kindern seines Alters. All dies ist möglich, weil sich seit vielen Jahren Menschen für die Versorgung und die Integration von Behinderten einsetzen – mit Unterstützung des Welthaus Bielefeld.
Dabei geht es nicht nur um die therapeutische Betreuung der Behinderten. In Zusammenarbeit mit Eltern, LehrerInnen und medizinischem Personal wird versucht, eine größtmögliche Einbeziehung in das Alltagsleben zu gewährleisten. Dreh- und Angelpunkt sind ausgebildete Betreuerinnen, sogenannte „promotoras“. Sie arbeiten vor allem mit den überforderten Eltern, damit diese die Behinderung ihres Kindes akzeptieren und lernen, damit umzugehen. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Bald ist Dorffest und Alison ist dabei – wie die meisten anderen behinderten Kinder auch. Das Welthaus unterstützt vor allem die Ausbildung und den Unterhalt der Betreuerinnen. mehr
z.B. mit unserem Freiwilligen Programm "weltwärts"
den Nord-Süd-Austausch bereichern
„Armut bekommt ein Gesicht“ sagt Marie Christin, die für ein Jahr in einem Kindergarten und einer Volksküche in Peru gearbeitet hat. Über 200 Freiwillige haben mittlerweile über das Welthaus am Weltwärts-Programm teilgenommen und Erfahrungen in Projekten in Lateinamerika und Afrika gesammelt. Sie engagieren sich z.B. für Menschenrechte, arbeiten mit Kindern und Jugendlichen, unterstützen Menschen mit Behinderungeni oder Projekte für ländliche Entwicklung. Viele arbeiten nach ihrer Rückkehr in Eine-Welt-Projekten mit. Sie sehen sich als MultiplikatorInnen, die die Ursachen von sozialer Benachteiligung aufzeigen und die Situation in den Ländern des Südens thematisieren. Für uns ist dies Völkerverständigung im besten Sinne. Daran wollen wir noch viele Freiwillige teilhaben lassen. mehr
z.B. in Burundi
Eine Chance für Mütter und Kinder
- Ausstattung einer Gesundheitsstation für Schwangere und Neugeborene -
Nahimana hat Glück gehabt. Die Geburt ihrer Tochter war unkompliziert und nun ist die ganze Familie da, um sie zu beglückwünschen. Aber vielen Schwangeren und ihren Babys kann nicht geholfen werden. Denn in der Gesundheitsstation mangelt es an der Grundausstattung. Sobald Komplikationen auftreten, müssen die Schwangeren in das nächste Krankenhaus. Und das ist lebensgefährlich und oft sehr schmerzvoll, denn es geht nur mit einem mehrstündigen Fußmarsch. Mit einer traditionellen Krankentrage dauert der Marsch dreieinhalb Stunden.
In dem armen ostafrikanischen Land, das viele Jahre Bürgerkrieg hinter sich hat, ist die Gesundheitsversorgung in ländlichen Gebieten faktisch nicht vorhanden. Das Welthaus Bielefeld unterstützt seit einigen Jahren die Menschen von Nyavyamo beim Aufbau einer Gesundheitsstation, zur Zeit ganz konkret die Ausstattung für Schwangere und Neugeborene.




